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Sunday, October 01, 2017

Zu Gast bei Freunden

Auf Einladung der Abgeordneten der spanischen Izquierda Unida (Vereinigte Linke) fand in der vergangenen Woche im Europäischen Parlament eine Veranstaltung statt, die sich mit »Frauen im palästinensischen Volkswiderstand« beschäftigte. Als Rednerinnen hatten die Volksvertreter mehrere recht prominente »Palästinenserinnen« eingeladen: Leila Khaled, Sahar Francis und Ahed Tamimi.
Die jüngste der drei machte vor ein paar Jahren als »Shirley Temper« Karriere. Von ihren Eltern wurde das Mädchen losgeschickt, israelische Soldaten zu provozieren und laut in Kameras zu heulen, sollten die Attackierten versuchen, die Minderjährige zu beruhigen. Das brachte »Shirley Temper« Einladungen zu Abu Mazen ein und zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
Sahar Francis ist Direktorin von Addameer, einer »palästinensischen« Organisation, die behauptet, sich für den Schutz von Menschenrechten einzusetzen. Die von zahlreichen ausländischen Gönnern, unter ihnen die deutsche Heinrich-Böll-Stiftung, unterstützte »NGO« streitet dabei tatsächlich fast ausnahmslos für »Rechte« inhaftierter Terroristen, nicht indes für die Interessen von Terroropfern.
Als Flugzeugentführerin ist Leila Khaled berüchtigt, Mitglied der Terrororganisation PFLP. 1969 führte sie eine Gruppe »palästinensischer« Terroristen, die ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Los Angeles nach Tel Aviv in ihre Gewalt brachten. Ein Jahr später wurde die Verehrerin Adolf Hitlers – weil der »ein Feind der Juden« war – bei einer weiteren Flugzeugentführung festgenommen.
Hoffte man, der offen antisemitische Auftritt Abu Mazens im Europäischen Parlament im Juni 2016 und der begeisterte Beifall fast aller Abgeordneten danach würden sich nicht wiederholen, hat die Veranstaltung der Izquierda Unida, die zur Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL) gehört, bewiesen, daß es noch immer schlimmer geht.
Man kann in Brüssel ungestört »palästinensischen« Terrorismus feiern, antisemitische Verleumdungen Israels beklatschen, ohne daß nennenswerter Protest sich regt. »Palästinenserinnen«, die geächtet gehörten, werden als role models vorgestellt, als Vorbilder – und niemand, kein Abgeordneter, kein Parlamentspräsidium, schreitet dagegen ein. Diese »Volksvertretung« ist eine einzige Schande.
 http://www.tw24.net/?p=13930

Sunday, April 17, 2016

Europäische Willkommenskultur

Europa ist tief gesunken. Nichts macht das deutlicher als die jüngste Tournee Leila Khaleds durch verschiedene Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Eingeladen von »palästinensischen« Gemeinden und je autochthonen Sympathisanten, für die sie »das Gesicht Palästinas« ist, konnte die Terroristin einer »Behördenpanne« wegen zuletzt auch in Wien für ihre PFLP werben.
»Vor der Erteilung des Visums hatten die Niederlande eine Konsultationsanfrage an die anderen Schengen-Länder geschickt. Doch da die Angaben nicht vollständig den eingespeicherten Daten der 71-jährigen Aktivistin der linksgerichteten PFLP entsprachen, wurde sie von den österreichischen Behörden nicht als diese identifiziert.«
Sie schwärmte für Adolf Hitler, weil der »ein Feind der Juden« war, heute leugnet Leila Khaled den Holocaust, wenn sie behauptet, »Israel würde [..] einen Holocaust gegen Palästina führen«. 1969 führte sie ein »palästinensisches« Kommando an, das ein Flugzeug von Los Angeles nach Tel Aviv entführte, 1970 scheiterte ein weiterer Entführunsversuch an mutigen Passagieren.
Die »Freiheitskämpferin«, so Leila Khaled über sich selbst, sieht es als »Pflicht und das Recht« der »Palästinenser« an, »die ›Besetzung Palästinas‹ zu beenden« – sie meint damit die Vernichtung Israels – und propagiert zur Erreichung dieses Ziels den bewaffneten Kampf. Ihre »scharfe Kritik« gilt »Palästinenserpräsident« Abu Mazen für die ihm unterstellte Zusammenarbeit mit Israel.
Von den Niederlanden führte sie ihre Europareise über Schweden und Deutschland nach Österreich, unbehindert von Behörden, die sich hinter ihrer eigenen Inkompetenz verstecken, konnte Leila Khaled als Repräsentantin der als Terrororganisation geächteten PFLP dabei – auch vor Kindern – Haß säen, Haß auf Juden, Haß auf Israel, Haß auf andere halbwegs zivilisierte Gesellschaften.
Und der vernehmbarste politische Protest kommt ausgerechnet – von HC Strache.
 tw24

Tuesday, March 22, 2016

Tag des Terrors

Am 30. März begehen Menschen, die sich für »Palästinenser« halten, und solche, die sich ihnen im gemeinsamen Haß auf Juden verbunden fühlen, einen »Tag des Bodens«, an dem sie vorgeblich an die vergeblichen Proteste arabischer Bewohner Israels vor vierzig Jahren erinnern, mit denen die Verstaatlichung von Land zum Zwecke von dessen Nutzbarmachung verhindert werden sollte.
Tatsächlich ist der »Tag des Bodens« nur einer von vielen Feier- und Gedenktagen, die doch nur begangen werden, Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren, Teil also eines mit allen nur denkbaren Mitteln geführten Krieges gegen den jüdischen Staat, der mindestens seit 1947 andauert, zu dem aber wohl auch die antijüdischen Pogrome in den 1920ern gezählt werden dürfen.
Wie Die Ruhrbarone berichten, plant auch der Koordinationskreis der palästinensischen Vereine und Gemeinden NRW, einen »Tag des Bodens« auszurichten, allerdings nicht am 30. März, sondern am 9. April. Ein Ehrengast sollte dabei besonders aufhorchen lassen, ist er – vielmehr: sie – doch nicht eben als besonders friedliebend berüchtigt und schon gar nicht als »Opfer«: Leila Khaled.
Mit ihr präsentieren die »palästinensischen« Veranstalter des »Tags des Bodens 2016« ihren auch jugendlichen Gästen eine heute in Jordanien lebende »Funktionärin« der in den USA und zivilisierteren Teilen Europas als Terrororganisation geächteten PFLP als nachahmenswertes Vorbild, die ihren »Ruhm« ihrer Beteiligung an Flugzeugentführungen 1969 und 1970 verdankt.
1969 führte die »strenge Kommandantin« eine Gruppe von Terroristen an, die eine TWA-Maschine auf dem Flug von Los Angeles nach Tel Aviv in ihre Gewalt brachte und nach Damaskus entführte. Ließen die Entführer alle nicht-jüdischen Passagiere frei, preßten sie mit ihren jüdischen Opfern mehr als 3.000 »palästinensische« Straftäter aus der Haft in israelischen Gefängnissen frei.
Ein Jahr später scheiterte ein weiterer Entführungsversuch am Widerstand mutiger Flugpassagiere. In der israelischen Haft klagte die bedauernswerte Terroristin später, sie sei von den Passagieren »mißhandelt« worden. Dank eines Photos des amerikanischen Reporters Eddie Adams, das immer wieder kopiert wird, hatte Leila Khaled es damals schon zu einiger Berühmtheit gebracht.
Im Rahmen eines »Gefangenenaustauschs« freigepreßt, wirkt die Terroristin heute vor allem von Jordanien aus. In einem Gespräch mit einem belgischen Verehrer forderte Leila Khaled vor zwei Jahren, »wir müssen den Widerstand verstärken. Widerstand bedeutet nicht nur Demonstrationen. Auch Waffen müssen breit eingesetzt werden. Wir verfügen über einsatzbereite Kämpfer.«
Es ist entlarvend, daß »Palästinenser« in Deutschland mit dieser Verbrecherin für sich und ihre Anliegen werben wollen. Mit ihrer Begeisterung für Leila Khaled demonstrieren sie, daß sie nicht gewillt sind, zivilisatorische Mindeststandards zu akzeptieren. Und es spricht Bände, daß sie damit möglicherweise nicht einmal das Eingreifen deutscher Politik oder von Behörden provozieren.
 tw24