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Monday, May 13, 2019

Haßfest in London

In der britischen Hauptstadt London versammelten sich am Wochenende einige Tausend Menschen, um ein Ende Israels zu fordern. Mit ihrem Aufmarsch erinnerten die Teilnehmer, unter ihnen zahlreiche Vertreter von Gewerkschaften und linke Abgeordnete, an die Gründung des jüdischen Staates vor 71 Jahren, die sie für eine »Katastrophe« halten, und warben lautstark für dessen Vernichtung.
Unter dem Slogan »Vom Jordan bis zum Meer – Palästina wird frei sein« konnten neben einheimischen Rednern auch Husam Zomlot, der »Botschafter« der PLO-Tyrannei im Vereinigten Königreich, und die berüchtigte Hisbollah-Anhängerin Ahed Tamimi gegen Israel hetzen und Haß auf Juden schüren, während Labour-Chef Jeremy Corbyn via Twitter und Facebook Applaus spendete.
Der antisemitische Aufmarsch, gegen den die Behörden im Vereinigten Königreich nicht vorgingen, gab so einen Vorgeschmack darauf, wie Großbritannien sich unter einem sozialdemokratischen Premier entwickeln dürfte. Doch auch ohne Jeremy Corbyns Beifall kann die düstere Zusammenrottung von Antisemiten mit den verschiedensten politischen Hintergründen nur als Skandal gelten.
Weshalb etwa gestatteten die Behörden Ahed Tamimi die Einreise, obgleich deren Ansichten doch nicht erst seit gestern ein offenes Geheimnis sind? Darf ein Richard Spencer britischen Boden nicht betreten, aber eine Ahed Tamimi in London offen und unsanktioniert zur Zerstörung Israels aufrufen, zeigt das, wie gering London die eigene Verpflichtung, Antisemitismus zu bekämpfen, schätzt.
https://www.tw24.net/?p=3837

Sunday, January 06, 2019

Sozialistische Barbarei

In der nächsten Woche lädt die in Berlin erscheinende junge Welt ein zu ihrer inzwischen 24. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz, zu der sich das nach eigener Auskunft linke Tageblatt das Motto »Sozialismus oder Barbarei« ausgedacht hat. Unter den Rednern der Konferenz soll Ahed Tamimi sein, wenngleich noch nicht ganz sicher ist, ob die »Widerstandskämpferin« tatsächlich kommt.
Allein die Einladung der jungen »Palästinenserin« zu der Veranstaltung macht aber schon hinreichend deutlich, daß die Organisatoren für einen Sozialismus stehen, der mit der von ihnen angeblich abgelehnten Barbarei viel gemein hat. Mit der »Widerstandskämpferin« aus »Palästina« haben sie eine Rednerin angefragt, die den Mördern Rosa Luxemburgs wohl näher steht als deren Opfer.
Ahed Tamimis »Berühmtheit« gründet auf ungezählten Videos, die das heranwachsende Mädchen bei Angriffen auf israelische Soldaten zeigen, die freilich zugleich grandiose Dokumente des Scheiterns ihrer antisemitischen Provokationsversuche sind: Die Attackierten greifen eben gerade nicht zu Gewalt, um sich ihrer zu erwehren. Ihre Anhängerschaft feierte »Shirley Temper« dennoch.
Einer ihrer ganz besonderen Fans ist der türkische Möchtegernsultan Tayyip Recep Erdogan, der gleiche Tayyip Recep Erdogan übrigens, der eine andere Rednerin der Konferenz, die Journalistin Mesale Tolu, acht Monate lang einsperren ließ. Der »Widerstandskämpferin« Ahed Tamimi verlieh der türkische Despot und Antisemit nach einem gemeinsamen Essen einen Preis für »Zivilcourage«.
Nach einigen Monaten in israelischer Haft im vergangenen Jahr – Ahed Tamimi hatte sich in einem Verfahren zuvor in mehreren Anklagepunkten schuldig bekannt – ist die »Widerstandskämpferin« weiter als Hetzerin in aller Welt unterwegs. Sie ist eine bekennende Anhängerin Hassan Nasrallahs, des Führers der islamistischen Hisbollah, und wirbt für terroristische Anschläge auf Juden.
Rosa Luxemburg wurde zusammen mit Karl Liebknecht am 15. Januar 1919 von den rechten Schlägern einer »Bürgerwehr« festgenommen, gefoltert und schließlich ermordet. Wer ihr Andenken mit einer Einladung Ahed Tamimis zu ehren glaubt, hat seltsame Vorstellungen davon, was Sozialismus sein könnte. Der Sozialismus der jungen Welt ist Barbarei und ganz gewiß keine Alternative zu ihr.
https://www.tw24.net/?p=3470

Tuesday, October 02, 2018

Foul-Spiel

Der spanische Fußballverein Real Madrid hat am vergangenen Freitag Ahed Tamimi mit einem großen Empfang geehrt. Die »Palästinenserin«, die wegen tätlicher Angriffe auf Sicherheitskräfte und Aufstachelung zu Gewalt, einige Monate in israelischer Haft hatte verbringen müssen, tourt derzeit durch Europa, wo sie von zahlreichen Feinden der jüdischen Demokratie begeistert begrüßt wird.
Ob ihres Flirts mit Hassan Nasrallah, dem Anführer der in Syrien an der Seite des Blutsäufers Bashar al-Assad kämpfenden Hisbollah, unter »Palästinensern« längst nicht mehr so populär wie zuvor, scheinen ihr deutliches Bekenntnis zu auch terroristischer Gewalt und ihr lautes Werben für einen antisemitischen Boykott Israel dem Ruf »Shirley Tempers« in Europa nicht geschadet zu haben.
Die junge »Palästinenserin«, die sich von der Kritik daheim unbeeindruckt zeigt, wenn sie unbeirrt behauptet, »für unser Volk« zu sprechen, war vor ihrer Visite in Spanien bereits in der Schweiz und in Frankreich aufgetreten. Von Real Madrid bekam Ahed Tamimi ein Trikot mit ihrem Namen, was sie wohl zu einem Ehrenmitglied des Vereins macht, der sich zahlreicher sozialer Engagements rühmt.
Mit der Ehrung der »Palästinenserin« verrät einer der bekanntesten Fußballvereine der Welt freilich all die Ideale, für die Sport doch stehen soll. Ahed Tamimi träumt von einer Welt, in der kein Platz ist für Israel, Tel Aviv, Haifa und andere israelische Städte gehören für sie zu »Palästina«, das sie nicht zuletzt mit terroristischer Gewalt gegen Juden »befreien« will. Sie sät Haß, wird dafür gefeiert.
Real Madrid leistet mit seinem Empfang der »Palästinenserin« und ihres Vaters, übrigens ein Angestellter des Regimes in Ramallah, keinen Beitrag für eine Verständigung zwischen Israel und »Palästina«, zwischen Juden und »Palästinensern«. Der Verein macht mit seinem Handeln vielmehr Antisemitismus salonfähig, unterstützt die, die Juden stigmatisieren, verfolgen und ermorden wollen.
https://www.tw24.net/?p=3221

Thursday, December 28, 2017

Steuergelder im Einsatz

Das Koordinations-Komitee für den Volkskampf (The Popular Struggle Coordination Committee, PSCC), eine mit der terroristischen PFLP verbundene Dachorganisation lokaler »palästinensischer« Initiativen, beklagt sich in einem aktuellen Statement über eine gegen den »Volkswiderstand« gerichtete »Verleumdungskampagne« und erhebt schwere Vorwürfe gegen die »Okkupationsarmee«:
»Es ist offensichtlich, daß die israelischen Besatzungstruppen mit exzessiver Brutalität gegen Demonstranten vorgehen, um Palästinenser zu Gewalt zu drängen und sie weiter zu verfolgen, zu inhaftieren oder zu töten.«
Die Organisation, die nach Angaben von NGO Monitor finanziell vom französischen Konsulat in Jerusalem unterstützt wurde oder wird, dem Berliner Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), Spanien, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) und verschiedenen Initiativen der EU, macht seinen Sponsoren damit ein gewiß willkommenes Geschenk.
Mit seiner interessanten Erklärung zu der Frage, wer für »palästinensische« Gewalt verantwortlich ist, nämlich stets und einzig Israel, erspart das PSCC, zu dessen prominenten Repräsentnaten Manal Tamimi zählt, ein Cousin »Shirley Tempers«, seinen Geldgebern Nachdenken darüber, wie sie ihr Engagement für eine Vorfeldorganisation des »palästinensischen« Terrors rechtfertigen könnten.
Die »Palästinenser« werden, selbst wenn sie aus eigenem Antrieb zu handeln scheinen, doch bloß manipuliert, sind Getriebene. Und gegen eine Förderung dieser bedauernswerten Opfer einer skrupellosen »Besatzungsmacht«, die ihnen jeden eigenen Willen geraubt hat, kann ja schließlich niemand etwas haben. Um solche Schützlinge sind deren edle Helfer wahrlich nur zu beneiden.
https://www.tw24.net/?p=14174

Tuesday, December 19, 2017

Verpfuschtes Leben

Ahed Tamimis Aktivistinnen-Dasein, ermöglicht wahrscheinlich durch großzügige Spenden staatlicher und zivilgesellschaftlicher Gönner aus Europa, muß ein recht trostloses sein. Seit die »Palästinenserin« vor ein paar Jahren als »Shirley Temper« ihre ersten Auftritte hatte, wurde sie zwar von »Präsident« Abu Mazen empfangen, dem türkischen Möchtegern-Sultan Recep Tayyip Erdogan.
Auch ins Europäische Parlament wurde sie schon eingeladen, dort neben Leila Khaled zu sitzen und linken Judenhassern davon zu erzählen, was sie so macht. Doch genau das ist es ja: Es ist – genau betrachtet – nichts. Seit sie ein Kind war, schreit Ahed Tamimi israelische Soldaten an, bedroht sie, beißt sie, versucht, sie zu schlagen – und wird von ihnen mit schöner Regelmäßigkeit ignoriert.
Und immer dabei sind Kameras, die das elende Spiel dokumentieren, diese kläglich mißglückenden Versuche, Reaktionen zu provozieren, die Schlagzeilen machen könnten, vielleicht sogar international. Während der Mob in Europa sich längst um den Verstand gebrüllt hat mit seinem »Kindermörder Israel«-Geschrei, beweist Ahed Tamimi immer wieder, wie wenig es mit der Realität zu tun hat.
Sie, die doch deren Bösartigkeit belegen will, scheitert wieder und wieder an israelischen Soldaten, die sich kaum einmal eine abwehrende Bewegung entlocken lassen, nicht einmal zurückschreien, wenn Ahed Tamimi sie wüst beschimpft. Und noch weniger scheinen sie geneigt, auch nur zu erwägen, ihre Waffe einzusetzen, schlägt die »Palästinenserin« in ihrem blinden Haß sogar auf sie ein.
Ahed Tamimi, die eine Heldin des »Widerstands« sein will gegen die »Besatzung«, sich womöglich danach sehnt, als »Märtyrerin« Geschichte zu werden, hat es doch nur zum lebenden Beweis für die Verlogenheit des »palästinensischen« Opfermythos geschafft. Ihr beständiger Mißerfolg entlarvt das »palästinensische« Narrativ als bösartige Lüge. Für den Teenager muß das die Höchststrafe sein.
https://www.tw24.net/?p=14140

Sunday, October 01, 2017

Zu Gast bei Freunden

Auf Einladung der Abgeordneten der spanischen Izquierda Unida (Vereinigte Linke) fand in der vergangenen Woche im Europäischen Parlament eine Veranstaltung statt, die sich mit »Frauen im palästinensischen Volkswiderstand« beschäftigte. Als Rednerinnen hatten die Volksvertreter mehrere recht prominente »Palästinenserinnen« eingeladen: Leila Khaled, Sahar Francis und Ahed Tamimi.
Die jüngste der drei machte vor ein paar Jahren als »Shirley Temper« Karriere. Von ihren Eltern wurde das Mädchen losgeschickt, israelische Soldaten zu provozieren und laut in Kameras zu heulen, sollten die Attackierten versuchen, die Minderjährige zu beruhigen. Das brachte »Shirley Temper« Einladungen zu Abu Mazen ein und zum türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.
Sahar Francis ist Direktorin von Addameer, einer »palästinensischen« Organisation, die behauptet, sich für den Schutz von Menschenrechten einzusetzen. Die von zahlreichen ausländischen Gönnern, unter ihnen die deutsche Heinrich-Böll-Stiftung, unterstützte »NGO« streitet dabei tatsächlich fast ausnahmslos für »Rechte« inhaftierter Terroristen, nicht indes für die Interessen von Terroropfern.
Als Flugzeugentführerin ist Leila Khaled berüchtigt, Mitglied der Terrororganisation PFLP. 1969 führte sie eine Gruppe »palästinensischer« Terroristen, die ein Passagierflugzeug auf dem Weg von Los Angeles nach Tel Aviv in ihre Gewalt brachten. Ein Jahr später wurde die Verehrerin Adolf Hitlers – weil der »ein Feind der Juden« war – bei einer weiteren Flugzeugentführung festgenommen.
Hoffte man, der offen antisemitische Auftritt Abu Mazens im Europäischen Parlament im Juni 2016 und der begeisterte Beifall fast aller Abgeordneten danach würden sich nicht wiederholen, hat die Veranstaltung der Izquierda Unida, die zur Konföderalen Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken (GUE/NGL) gehört, bewiesen, daß es noch immer schlimmer geht.
Man kann in Brüssel ungestört »palästinensischen« Terrorismus feiern, antisemitische Verleumdungen Israels beklatschen, ohne daß nennenswerter Protest sich regt. »Palästinenserinnen«, die geächtet gehörten, werden als role models vorgestellt, als Vorbilder – und niemand, kein Abgeordneter, kein Parlamentspräsidium, schreitet dagegen ein. Diese »Volksvertretung« ist eine einzige Schande.
 http://www.tw24.net/?p=13930

Tuesday, September 01, 2015

Inge Günther: Blind in Pallywood

Inge Günther, einer langjährigen Expertin für israelisch-jüdische »Lust am Krieg«, ist es gelungen, ein YouTube-Video zu finden, das »für Empörung« sorgt und »mit einem israelischen, bewaffneten Soldaten« beginne, »der einem palästinensischen Jungen hinterher setzt«. Und zwar, der Beobachterin stockte der Atem, erfolgreich: »Jedenfalls fängt der Soldat den Zwölfjährigen«.
Was hat der bedauernswerte Zwölfjährige verbrochen? Er »soll«, schreibt Inge Günther, »einen Stein geworfen haben«. Trotz eines gebrochenen Arms! Was sie nun sieht, die mitfühlende Inge Günther, beschreibt sie im Kölner Stadtanzeiger so: »Der Junge schreit. Der Soldat hält mit einer Hand den Gewehrlauf und mit der anderen den Kopf des Kindes im Schwitzkasten.«
Darauf aber, es gibt noch gütige Götter, eilten »Palästinenserinnen herbei, die versuchen, den Soldaten weg zu ziehen. Es handelt sich um Mutter und Schwester des Zwölfjährigen Mohammed. Sie zerren an seiner Uniform, reißen ihm die Maske runter«. (Wem?) Es wird gerangelt, »der Soldat macht nicht gerade gute Figur«, »lässt allerdings« schließlich »von seinem ›Gefangenen‹ ab«.
»Wer in diesen von Bilal Tamimi, einem Demonstranten und Hobbyfilmer, dokumentierten Szenen als ›Underdog‹ anzusehen sei, wird von den Konfliktpartnern höchst verschieden interpretiert.«
Daß sie nicht ganz unparteiisch berichtet, zeigt Inge Günther spätestens an dieser Stelle: Daß der »Demonstrant« Bilal Tamimi seinen Sohn, seine Tochter und seine Frau filmt, das verschweigt sie nämlich, daß der »Hobbyfilmer« Bilal Tamimi seit Jahren als »Tamimi Press« firmiert und regelmäßig seine Kinder losschickt, israelische Sicherheitskräfte zu attackieren, ebenso.
Dafür aber weiß Inge Günther mitzuteilen, in Israel sei »das Bedürfnis« groß, »nach der Schmach von Nabi Saleh ein Exempel zu statuieren«. So hätten Eltern gefordert, einen Lehrer zu beurlauben, der in einem der zahlreichen Videos, die am vergangenen Freitag in Nabi Saleh entstanden sind, zu sehen ist. Doch »die Frage, warum Soldaten überhaupt Kinder jagen, stellten wenige.«
Weshalb sollten sie? Es gibt mindestens eine Aufnahme Mohammed Tamimis, die wenigstens nahelegt, daß es möglich ist, auch mit gebrochenem Arm Steine auf Menschen zu werfen. Die Wurfgeste jedenfalls ist eindeutig. Und damit wurde am Freitag eben kein Kind »gejagt«, sondern mit einigem Grund versucht, einen Straftäter festzusetzen beziehungsweise zu befreien.
Und wer dann eben noch weiß, daß dem »Hobbyfilmer« Bilal Tamimi Gesundheit und Leben seiner Kinder wenig wert sind, setzen er und seine Frau sie auf der Jagd nach möglichst spektakulären Bildern doch bewußt immer wieder nicht eben harmlosen Situationen aus, dem drängt sich die Frage auf, weshalb Inge Günther nicht überlegt, diesen Eltern das Sorgerecht zu entziehen.
Angeblich schlägt ihr Herz doch für die Schwachen.
 tw24

Sunday, August 30, 2015

Was macht eigentlich … Shirley Temper?

Mit Kindern Krieg gegen Israel zu führen, das ist keine neue Taktik der »Palästinenser«. Schon 1988 etwa formulierte eine darob ganz begeistert scheinende Angelika Timm, die heute für die Rosa Luxemburg Stiftung (RLS) in Israel arbeitet, »daß die direkten Aktionen des palästinensischen Aufbegehrens [..] vor allem von Jugendlichen – teilweise von Kindern – getragen werden«.
Die »Älteren«, fuhr die Autorin fort, stünden allerdings »sympathisierend und unterstützend [..] hinter den 10- bis 20jährigen [..]. Was als ›Aufstand der Kinder‹ begann, wird schnell zum Anliegen der gesamten palästinensischen Bevölkerung.« Daran hat sich bis heute nicht viel geändert, die Älteren schicken weiterhin die Jüngeren vor, nur halten sie heute noch mit der Kamera drauf.
Zum Geschäftmodell hat diese Art des Mißbrauchs Minderjähriger der Tamimi-Clan in Nabi Saleh entwickelt. Wurde vor drei Jahren Ahed Tamimi von ihren mit Kameras ausgerüsteten Eltern, die Terroristen feiern, und älteren Geschwistern losgeschickt, israelische Soldaten zu provozieren und in die Objektive zu heulen, steht heute ein Sohn des Clans als das heulende Opfer im Mittelpunkt.
Als der zuvor als Steinewerfer ausgemachte Teenager durch einen israelischen Soldaten festgesetzt werden soll, dauert es in der jüngsten Pallywood-Produktion nicht lange, bis aber auch Ahed Tamimi, weitere Angehörige und, welch Zufall, der »Menschenrechtsaktivist« Jonathan Pollak vor Ort sind, dem schreiende Häufchen Elend, das eben noch Menschen verletzen wollte, beizustehen.
Die verbalen und sehr handgreiflichen Angriffe der »Palästinenser«, die bis hin zu Beißattacken einer mit ihnen wohl um weiteren Ruhm bettelnden Ahed »Shirley Temper« Tamimi auf den erstaunlich zurückhaltend reagierenden Soldaten reichen, sind schließlich erfolgreich: der jugendliche Steinewerfer entgeht ebenso einer Festnahme wie seine gewalttätigen Komplizinnen.
Die Aufnahmen sind nicht schön anzuschauen. Sie dokumentieren aber anschaulich den Zustand jedenfalls von Teilen der »palästinensischen« Gesellschaft, die mit ihrem Streben, blutige Zwischenfälle zu provozieren, einen Konflikt perpetuieren, den es nicht mehr geben müßte. Denn der »Aufstand der Kinder« ist natürlich ein von diesen Älteren gewollter und inszenierter.
Shirley Temper ist so wenig ein Vorbild wie ihr Bruder Mohammed. Wo zivilisierte Angehörige mäßigend einschreiten würden, werden sie, erzogen dazu, Juden zu hassen, zu Helden (oder eben: »Märtyrern«) aufgebaut, weil sie diesen Haß ausleben. Auf der anderen Seite verzichtet ein Soldat darauf, seine Schußwaffe zur Selbstverteidigung einzusetzen und kapituliert vor dem Haß.
Vielleicht muß man den Tamimis dankbar sein für ihr letztes Werk, macht es – gewiß unbeabsichtigt – doch deutlich, wer ein Interesse hat, den Konflikt zwischen Israel und »Palästinensern« zu eskalieren, statt ihn zu beenden. Wo man die eigenen Kinder zu Gewalt erzieht und bereit ist, sie als Kamerafutter zu verheizen, dort jedenfalls stehen israelische Uniformen für die Zivilisation.
 tw24