Die Bundesanwaltschaft ermittelt im Zusammenhang mit den gescheiterten Kofferbomben-Attentaten auf Regionalzüge im Sommer 2006 gegen einen weiteren Verdächtigen. Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte am Samstag im Kern einen Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Focus".
Inhaltliche Details wollte der Justizsprecher aber nicht kommentieren. "Focus" hatte berichtet, dass der Libanese Khaled E.H. als viertes mutmaßliches Mitglied der Terrorzelle in die nur knapp gescheiterten Anschlagspläne auf Regionalzüge nach Koblenz und Dortmund eingeweiht gewesen sei. Gegen den Bruder des Hauptverdächtigen Youssef E.H. habe die Bundesanwaltschaft am 26. Januar ein Verfahren eingeleitet. Der Libanese soll in engem Kontakt zu seinem in Berlin inhaftierten Bruder gestanden haben und ihn während der Planungsphase zu den Anschlägen besucht haben.
Nach Aussage des zweiten Kofferbombers Jihad H. diente das schwedische Domizil von Kahled E.H. als Treffpunkt radikaler Islamisten. Als dritten Verdächtigen ermitteln die Beamten gegen den Syrer Fadi A.S.
Die beiden Sprengstoffkoffer waren Ende Juli 2006 in zwei Nahverkehrszügen platziert worden. Die Bomben waren aber nicht explodiert, weil die Sprengsätze fehlerhaft zusammengesetzt worden waren.
(ddp)
Der heimliche Orientalismus Deutschlands,durchleuchtet von Fred Alan Medforth
Sunday, March 25, 2007
Saturday, March 24, 2007
Wien: (K)ein Dialog mit dem politischen Islam
Samuel Laster
Die diplomatische Akademie in Wien lud zu einer zweitägigen Konferenz über "Islam in Europa"
Gegen Ende hin wurde es direkt unterhaltsam. Michael Mey von der Universität Innsbruck sprach über Antisemitismus in der islamischen Welt, vom Erbe der Muslimbrüder, von den Protokollen der Weisen von Zion, die "praktisch an jeder Universität" der arabischen Welt gelehrt würden.Um genau 6 Stunden zu spät. Am Vormittag wären diese Themen mit Tarik Ramadan perfekt zu diskutieren gewesen. Der charismatische Popstar und Verfechter des Euroislam entzogsich jedoch nach einer 35 minütigen Brandrede, in der er sich unter anderem gegen "Doubletalk" wandte, dessen einsamer Meister er auf muslimischer Seite zu sein scheint ,jeglicher Diskussion.Ramadan verliess das Podium um Presse-Redakteur Thomas Seifert ein Interview zu geben, und anschliessend den Saal durch die Hintertür.So blieb Michael Mey am Nachmittag bloß die lokale Bonsai-Version des Tarik Ramadan Tarafa Baghajati, der die antisemitischen Phänomene in der arabischen Welt als Erfindung der "verrückten" Antideutschen abtat. Die Protokolle der Weisen von Zion würden "nicht an jeder Universität" der islamischen Welt gelehrt, "nur an wenigen".Mey stellte Baghajati eine Gegenfrage: "Was würden Sie sagen, wenn ich einwenden würde, "Mein Kampf" würde nur an der Universität Klagenfurt gelehrt?". Baghajati verstummte. Bei der Vorstellung des Podiums kam es zu einem Eklat, als Michael Ingber vorgestellt wurde. Ingber hat 16 Jahre lang als Offizier in der israelischen Armee gedient, stellte Moderatorin Barabara Krenn den Pädagogen Ingbervor. "Mörder" schallte es durch den Raum aus einer einzigen Kehle. Dabei ist Ingber ein ganz kuscheliger Distanzier-und Alibi-Israeli, der Antisemitismus zum politischen Kampfmittel zwischen "Zionismus" und "palästinensischen Nationalismus" verharmlost. Nach dem Ende de Diskussion kam eine Dame auf Ingber zu und sagte: "Wir sollten dafür sorgen, dass sich Leute wie sie vermehren". Zu Mittag erhielt eine weitere Distanzier-und Alibijüdinnamens Leonora Lappin donnernden Beifall, als sie die Banalität "Nicht alle Juden sind Israeli, nicht mal alle Israelis sind Juden" in den Raum warf. Mit Nekla Keleck wurde am ersten Tag eine durchaus kritische Stimme gegen Fundamentalismus ein Podium geboten, dafür mit Bahram Nieroumand ein ziemlicher Betonkopf und Apologet iranischer Bedrohung aufgefahren. Es wurde viel vom Dialog gesprochen, erkennbar wird dieser nicht richtig. Mantramässig vorgetragenes Selbstlob für angebliche österreichische Idylle im Verhältnis zum Islam ist da wohl zu wenig.
"die jüdische"
Die diplomatische Akademie in Wien lud zu einer zweitägigen Konferenz über "Islam in Europa"
Gegen Ende hin wurde es direkt unterhaltsam. Michael Mey von der Universität Innsbruck sprach über Antisemitismus in der islamischen Welt, vom Erbe der Muslimbrüder, von den Protokollen der Weisen von Zion, die "praktisch an jeder Universität" der arabischen Welt gelehrt würden.Um genau 6 Stunden zu spät. Am Vormittag wären diese Themen mit Tarik Ramadan perfekt zu diskutieren gewesen. Der charismatische Popstar und Verfechter des Euroislam entzogsich jedoch nach einer 35 minütigen Brandrede, in der er sich unter anderem gegen "Doubletalk" wandte, dessen einsamer Meister er auf muslimischer Seite zu sein scheint ,jeglicher Diskussion.Ramadan verliess das Podium um Presse-Redakteur Thomas Seifert ein Interview zu geben, und anschliessend den Saal durch die Hintertür.So blieb Michael Mey am Nachmittag bloß die lokale Bonsai-Version des Tarik Ramadan Tarafa Baghajati, der die antisemitischen Phänomene in der arabischen Welt als Erfindung der "verrückten" Antideutschen abtat. Die Protokolle der Weisen von Zion würden "nicht an jeder Universität" der islamischen Welt gelehrt, "nur an wenigen".Mey stellte Baghajati eine Gegenfrage: "Was würden Sie sagen, wenn ich einwenden würde, "Mein Kampf" würde nur an der Universität Klagenfurt gelehrt?". Baghajati verstummte. Bei der Vorstellung des Podiums kam es zu einem Eklat, als Michael Ingber vorgestellt wurde. Ingber hat 16 Jahre lang als Offizier in der israelischen Armee gedient, stellte Moderatorin Barabara Krenn den Pädagogen Ingbervor. "Mörder" schallte es durch den Raum aus einer einzigen Kehle. Dabei ist Ingber ein ganz kuscheliger Distanzier-und Alibi-Israeli, der Antisemitismus zum politischen Kampfmittel zwischen "Zionismus" und "palästinensischen Nationalismus" verharmlost. Nach dem Ende de Diskussion kam eine Dame auf Ingber zu und sagte: "Wir sollten dafür sorgen, dass sich Leute wie sie vermehren". Zu Mittag erhielt eine weitere Distanzier-und Alibijüdinnamens Leonora Lappin donnernden Beifall, als sie die Banalität "Nicht alle Juden sind Israeli, nicht mal alle Israelis sind Juden" in den Raum warf. Mit Nekla Keleck wurde am ersten Tag eine durchaus kritische Stimme gegen Fundamentalismus ein Podium geboten, dafür mit Bahram Nieroumand ein ziemlicher Betonkopf und Apologet iranischer Bedrohung aufgefahren. Es wurde viel vom Dialog gesprochen, erkennbar wird dieser nicht richtig. Mantramässig vorgetragenes Selbstlob für angebliche österreichische Idylle im Verhältnis zum Islam ist da wohl zu wenig.
"die jüdische"
Rücksicht auf Muslime in Dietzenbach: Fotos bei Ausstellung mit Klebestreifen abgedeckt
OK.Lächeln, Mona !Im europäischen Kulturkreis gibt es einen Wert, der als "Freiheit der Kunst" bekannt ist. Und seit der römisch-griechischen Antike stellen Bildhauer und andere Künstler Menschen auch nackt dar. Die Freiheit der Kunst kollidiert in der Gegenwart immer öfter mit dem Empfinden von Muslimen. In Dietzenbach wurden jetzt auf den Darstellungen von Künstlern die Brüste von Frauen mit Klebestreifen vorsorglich abgedeckt - mit Rücksicht auf die Empfindungen von Muslimen. Die Damen auf den Gemälden im Kreishaus von Dietzenbach sind nun nicht mehr so zu sehen, wie die Künstler sie geschaffen hatten. (Quelle: Offenbach Post März 2007 )
akte islam
Belgien: Drei junge Muslime vergewaltigen 13 Jahre altes Mädchen über viele Monate hin
"Wir hätten sie nicht vergewaltigt, wenn sie Muslimin gewesen wäre." Das haben drei jugendliche Muslime beim Polizeiverhör gesagt. Die jungen Männer hatten in der belgischen Stadt Middelkerke ein 13 Jahre altes Mädchen aus ihrer Nachbarschaft ein Jahr lang immer wieder vergewaltigt. Die Vergewaltiger sind 15, 16 und 17 Jahre alt. (Quelle: VRTnews 22. März 2007 )
akte islam
akte islam
Muslime erhalten immer wieder Straf-Bonus vor deutschen Gerichten
Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich. So sollte es zumindest sein. Muslimen jedoch wird in der Bundesrepublik Deutschland offenkundig häufiger ein Bonus gewährt. Die Berliner Morgenpost hat einige herausragende Fälle zusammen getragen, die nachdenklich machen: 1999 hatten drei PKK-Mitglieder die 18-jährige Ayse im Uferschlamm der Weser erstickt, ihren 23-jährigen Freund Serif erschlagen und überfahren. Die beiden Kurden hatten gegen den Willen der Eltern zusammengelebt. Das Landgericht Bremen urteilte zwei Jahre später: Den Angeklagten seien "aufgrund ihrer stark verinnerlichten heimatlichen Wertvorstellung" keine niederen Beweggründe zu unterstellen - daher sei die Tat kein Mord, sondern nur Totschlag.
Mit derselben Begründung gab es 2002 Strafmilderung vor dem Essener Landgericht für den Libanesen Ahmed M., der seine Frau vergewaltigte, würgte und prügelte; 2003 vor dem Frankfurter Landgericht für einen 22-jährigen Schafhirten aus Anatolien, der seine Ehefrau mit 48 Messerstichen tötete; 2005 vor dem Wuppertaler Landgericht für den Kurden Ziya D., der seine Frau Hatice in einem Anfall von Eifersucht niederschoss. Im letzten Urteil hieß es, "die kulturbedingte niedrigere Hemmschwelle Frauen gegenüber" gelte es zu berücksichtigen. (Quelle: Berliner Morgenpost 24. März 2007 )
akte islam
Mit derselben Begründung gab es 2002 Strafmilderung vor dem Essener Landgericht für den Libanesen Ahmed M., der seine Frau vergewaltigte, würgte und prügelte; 2003 vor dem Frankfurter Landgericht für einen 22-jährigen Schafhirten aus Anatolien, der seine Ehefrau mit 48 Messerstichen tötete; 2005 vor dem Wuppertaler Landgericht für den Kurden Ziya D., der seine Frau Hatice in einem Anfall von Eifersucht niederschoss. Im letzten Urteil hieß es, "die kulturbedingte niedrigere Hemmschwelle Frauen gegenüber" gelte es zu berücksichtigen. (Quelle: Berliner Morgenpost 24. März 2007 )
akte islam
Niederländischer Islamwissenschaftler beklagt zunehmende Unterwürfigkeit gegenüber dem Islam
Professor Hans Jansen lehrt Islamwissenschaften an der Universität Utrecht und zählt zu den auch international bekannteren Fachleuten seines Gebiets. In einem Aufsehen erregenden Bericht für die Wochenzeitschrift "Opinio" beklagt er die Unterwürfigkeit niederländischer Politiker gegenüber dem Islam. Er habe den Eindruck, niederländische Politiker hätten vergessen, dass es bisweilen erforderlich sei, Frieden und Demokratie auch "zu verteidigen". Jansen beklagt, dass inzwischen viele Niederländer von Muslimen bedroht würden. Solche Fälle würden jedoch nicht zentral registriert. Statt dessen beuge man sich in vorauseilendem Gehorsam den Wünschen von Muslimen. Jansen, der auch Berater des von einem Muslim ermordeten niederländischen Filmemachers Theo van Gogh war, berichtet etwa, ein Amsterdamer Museum habe Passagen über den türkischen Völkermord an den Armeniern aus einem Ausstellungs-Katalog genommen. (Quelle: NISnews.nl 24. März 2007 )
akte islam
akte islam
Kofferbomber - offenbar Ermittlungen gegen 4. Verdächtigen
Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen einen weiteren Verdächtigen im Fall der gescheiterten Kofferbombenanschläge von Köln. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, soll der Libanese Khaled E.H. als 4. Mitglied einer Terrorzelle in die gescheiterten Anschlagspläne auf Regionalzüge nach Koblenz und Dortmund eingeweiht gewesen sein.
Gegen den Bruder des Hauptverdächtigen Youssef E.H. habe die Bundesanwaltschaft am 26. Januar ein Verfahren eingeleitet. Weitere Verdächtige sind Jihad H. sowie der Syrer Fadi A.S..
wdr.de
Gegen den Bruder des Hauptverdächtigen Youssef E.H. habe die Bundesanwaltschaft am 26. Januar ein Verfahren eingeleitet. Weitere Verdächtige sind Jihad H. sowie der Syrer Fadi A.S..
wdr.de
Friday, March 23, 2007
Islamwissenschaftlerin warnt vor Relativierung des Grundgesetzes
B o n n (PRO) – Vor einer Relativierung des Grundgesetzes durch den Koran und das islamische Recht hat die Islamwissenschaftlerin und wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Islamfragen in Bonn, Christine Schirrmacher, gewarnt. Anlass ist die Rechtfertigung ehelicher Gewalt mit dem Hinweis auf...
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Internationale "Forschergruppe" agitiert für die islamischen Nazis von der Milli Görüs
In Deutschland hapert es an der Integration des Islam, hat eine internationale Forschergruppe festgestellt.
Die "renommierte Denkfabrik" International Crisis Group (ICG) meldet sich normalerweise zu Kriegszonen wie Afghanistan und Irak zu Wort. Zur Abwechslung hat sich die "unabhängige" Analyse-Werkstatt jetzt Deutschland vorgenommen und die Lage der Muslime untersucht. In ihrem Bericht registrieren die Autoren Fortschritte bei Integration und Dialog, aber weiter schwere Probleme: Defizite beim Einbürgerungs- und Wahlrecht, "übereifrige Gesinnungskontrolle", Ungleichbehandlung muslimischer Verbände sowie Bildungsnachteile für Muslime.Knapp 3,5 Millionen Menschen mit muslimischem Hintergrund leben in Deutschland, drei Viertel davon sind türkischer Abstammung.
Stigmatisierend wirkt dem Bericht zufolge die massive Überwachung bestimmter islamistischer Gruppen durch den Verfassungsschutz. Dazu gehört Milli Görüs (IGMG), die 26000 Mitglieder hat und 500 Moscheen betreibt. Als gewaltbereite Islamisten gelten laut Verfassungsschutz zwar deutschlandweit nur 2000 Muslime, trotzdem kann schon die bloße Zugehörigkeit zu Milli Görüs einem Moslem den Weg zum deutschen Pass versperren. Die Maßstäbe, die der Verfassungsschutz gegen Links- und Rechtsextremisten anwende, taugten nicht bei Islamisten,so die ICG. Milli Görüs werde isoliert, statt sie per Dialog einzubinden.Umgekehrt empfehlen die Forscher der Bundesregierung, jetzt Schluss zu machen mit der lange praktizierten Bevorzugung des türkeinahen Moscheenverbandes Ditib. Türkische Kurden, Aleviten und arabischstämmige Muslime seien neben Ditib lange kaum wahrgenommen worden. Ditib ist eng an die oberste staatliche Religionsbehörde in der Türkei angelehnt; Ankara versucht über den Verband, die türkische Diaspora zu kontrollieren. Die ICG legt der Organisation deshalb nahe, von Ankara unabhängiger zu werden und hohe Posten vermehrt an hier geborene Mitglieder zu vergeben.Ein klares Lob spenden die Politik-Analysten der von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU)(was eigentlich schon Grund genug für einen Rücktritt wäre !) 2006 ins Leben gerufenen Deutsche Islamkonferenz. Mit ihr hat Schäuble einen festen Dialogprozess geschaffen, bei dem neben Ditib auch vier andere muslimische Dachverbände am Tisch sitzen. Verhandelt werden sollen Verfassungsfragen, Religionsunterricht und anderes. Die ICG regt an, die Länder sollten ähnliche Foren schaffen und Milli Görüs einbeziehen.
FR-online/jwd
Die "renommierte Denkfabrik" International Crisis Group (ICG) meldet sich normalerweise zu Kriegszonen wie Afghanistan und Irak zu Wort. Zur Abwechslung hat sich die "unabhängige" Analyse-Werkstatt jetzt Deutschland vorgenommen und die Lage der Muslime untersucht. In ihrem Bericht registrieren die Autoren Fortschritte bei Integration und Dialog, aber weiter schwere Probleme: Defizite beim Einbürgerungs- und Wahlrecht, "übereifrige Gesinnungskontrolle", Ungleichbehandlung muslimischer Verbände sowie Bildungsnachteile für Muslime.Knapp 3,5 Millionen Menschen mit muslimischem Hintergrund leben in Deutschland, drei Viertel davon sind türkischer Abstammung.
Stigmatisierend wirkt dem Bericht zufolge die massive Überwachung bestimmter islamistischer Gruppen durch den Verfassungsschutz. Dazu gehört Milli Görüs (IGMG), die 26000 Mitglieder hat und 500 Moscheen betreibt. Als gewaltbereite Islamisten gelten laut Verfassungsschutz zwar deutschlandweit nur 2000 Muslime, trotzdem kann schon die bloße Zugehörigkeit zu Milli Görüs einem Moslem den Weg zum deutschen Pass versperren. Die Maßstäbe, die der Verfassungsschutz gegen Links- und Rechtsextremisten anwende, taugten nicht bei Islamisten,so die ICG. Milli Görüs werde isoliert, statt sie per Dialog einzubinden.Umgekehrt empfehlen die Forscher der Bundesregierung, jetzt Schluss zu machen mit der lange praktizierten Bevorzugung des türkeinahen Moscheenverbandes Ditib. Türkische Kurden, Aleviten und arabischstämmige Muslime seien neben Ditib lange kaum wahrgenommen worden. Ditib ist eng an die oberste staatliche Religionsbehörde in der Türkei angelehnt; Ankara versucht über den Verband, die türkische Diaspora zu kontrollieren. Die ICG legt der Organisation deshalb nahe, von Ankara unabhängiger zu werden und hohe Posten vermehrt an hier geborene Mitglieder zu vergeben.Ein klares Lob spenden die Politik-Analysten der von Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU)(was eigentlich schon Grund genug für einen Rücktritt wäre !) 2006 ins Leben gerufenen Deutsche Islamkonferenz. Mit ihr hat Schäuble einen festen Dialogprozess geschaffen, bei dem neben Ditib auch vier andere muslimische Dachverbände am Tisch sitzen. Verhandelt werden sollen Verfassungsfragen, Religionsunterricht und anderes. Die ICG regt an, die Länder sollten ähnliche Foren schaffen und Milli Görüs einbeziehen.
FR-online/jwd
Charlie Hebdo lacht
"Schau mal. Der lacht immer noch über dich !
"
"Das französische Satiremagazin Charlie Hebdo gewinnt Prozeß gegen Islamisten
By Frederick Deligne
www.caglecartoons.com
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Der aktuelle Idioten-Kommentar (von Martin Klingst, DIE ZEIT)
Kaum verzieht sich der Rauch über dem Frankfurter Sharia-Gericht, melden sich die Dhimmis wieder zu Wort und machen deutlich, daß man die Multi-Kultis mit dem nassen Handtuch vom Hof jagen muß, damit die Demokratie nicht vor die Hunde geht. An diesem ZEIT-Kommentar eines Multi-Kultis wird dieser Sachverhalt treffend dokumentiert: Dennoch: nicht für diesen Fall (das Frankfurter Sharia-Urteil,jwd), aber für das Zusammenleben verschiedener Religionen, Kulturen und Völker gilt ganz grundsätzlich, dass sich das Recht verändert, sich auf diese sich wandelnden Lebenswelten einstellen muss. Nicht, indem es sich selber und seine Grundwerte abschafft. Aber indem das Recht dort, wo es ihm möglich ist, Freiräume für Einwanderer schafft, ihre Eigenheiten zu leben. Die Gerichte mussten sich in der Vergangenheit immer wieder mit Zweifelsfällen befassen, Grundrechte gegeneinander abwägen, Grenzen neu austarieren und ziehen. Etwa beim Schächten oder bei der Frage, ob ein Sikh den von der Verkehrsordnung vorgeschriebenen Motorradhelm tragen muss. Auch der gemeinsame Sportunterricht für Jungen und Mädchen kann Probleme aufwerfen, jedenfalls dann, wenn es keine getrennten Umkleidekabinen gibt oder Sportarten gemeinsam betrieben werden, die wenig Bekleidung erfordern. Hier können religiöse Gefühle und Gesetzt leicht verletzt werden.
Jede offene Gesellschaft muss da ihre Grenzen und Prinzipien neu vermessen. Gerade das macht eine solche Gemeinschaft interessant, oft anstrengend und schwierig, aber auch lebenswert.
ZEIT online
Jede offene Gesellschaft muss da ihre Grenzen und Prinzipien neu vermessen. Gerade das macht eine solche Gemeinschaft interessant, oft anstrengend und schwierig, aber auch lebenswert.
ZEIT online
Udo Ulfkotte: "Das ist vorauseilender Gehorsam gegenüber dem Islam"
Eine Richterin am Frankfurter Amtsgericht hat unter Berufung auf den Koran den Scheidungsantrag einer aus Marokko stammenden Deutschen abgelehnt. Denn der Koran gestatte es einem Muslim, seine "ungehorsame" Ehefrau zu schlagen. Die Empörung über diese Entscheidung ist groß, Politiker beinahe aller Fraktionen kritisierten die Richterin. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla etwa sagte der "Bild"-Zeitung: "Wenn der Koran über das deutsche Grundgesetz gestellt wird, dann kann ich nur sagen: Gute NachtMehr...
Israel boykottiert Politiker, die sich mit Hamas-Ministern treffen
Newsletter der israelischen Botschaft Berlin Israel boykottiert ausländische Politiker, die sich mit Hamas-Ministern der palästinensischen Einheitsregierung treffen. Aus Regierungskreisen in Jerusalem ist zu vernehmen, dass der Regierungsentscheid vom April 2006 weiterhin gültig ist, der Treffen von israelischen Politikern und Beamten mit ausländischen Besuchern untersagt, wenn diese vorher Hamas-Minister getroffen haben. Dieser Entscheid soll die Anerkennung der Hamas als legitime Regierungspartei verhindern.Gestern wurden die Treffen des stellvertretenden norwegischen Außenministers Raymond Johansen mit dem stellvertretenden Verteidigungsminister Ephraim Sneh und dem Generaldirektor des Außenministeriums Aharon Abramowitch, abgesagt. Johansen traf sich am Montag (19.03) mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Ismail Hanija und demonstrierte damit Norwegens Entscheidung, die diplomatische Isolation der Hamas-Minister aufzuheben.Das Außenministerium ließ verkünden, dass das Treffen zwischen Aharon Abramowitch und Herrn Johansen aufgrund „von Zeitmangel“ abgesagt wurde. Dies sei kein staatlicher Boykott gegenüber ausländischen Gästen, die sich mit Hamas-Ministern getroffen haben. Im selben Zusammenhang hat das Büro des Ministerpräsidenten den stellvertretenden Verteidigungsminister Ephraim Sneh angewiesen, das Treffen mit AM Raymond Johansen, im Einklang mit dem Regierungsentscheid, abzusagen. Der amerikanische Generalkonsul in Jerusalem, Jacob Walls, traf gestern in Ramallah den neuen palästinensischen Finanzminister Salam Fiad. Seit der Vereidigung der Einheitsregierung ist dies das erste Treffen zwischen einem hochrangigen amerikanischen Beamten und einem palästinensischen Minister. Die USA haben in der Vergangenheit erklärt, dass sie keine Zusammenarbeit mit einer Regierung anstreben, die die Bedingungen des Nahost-Quartetts nicht akzeptierten.In den letzten Tagen haben die USA mitgeteilt, dass sie die Verbindung zu moderaten Kräften in der Einheitsregierung nicht abrechen würden und Salman Fiad, der schon in der Fatah-Regierung von Machmud Abbas Finanzminister war, hoch geschätzt wird.(Haaretz, 21.03.07)
"die jüdische"
"die jüdische"
Berlin: 12 Jahre alter türkischer Mitbürger versucht 55 Jahre alten Mann "abzustechen"
Ein schockierender Fall beschäftigt derzeit die Berliner Polizei: Ein 55 Jahre alter Mann ist am Mittwoch niedergestochen worden - von einem zwölfjährigen Kind. Der türkische Junge hatte zuvor einen älteren Herrn bedrängt, das spätere Opfer schritt ein und wurde attackiert. Dem Jugendamt ist der Junge bereits bekannt.
Der Junge soll laut Zeugen gedroht haben, den Mann "abzustechen". In der Folge kam es zu einem Handgemenge, der Zwölfjährige stach schließlich zu und traf den 55-Jährigen in den Rücken. Ein Polizist außer Dienst wurde Zeuge der Szene und alarmierte seine Kollegen. Der Zwölfjährige flüchtete, wurde aber auf dem Gelände eines Spielplatzes gestellt. Bei ihm wurde die Tatwaffe, ein Messer mit einer Klingenlänge von acht Zentimetern sichergestellt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung übergab die Polizei ihn in die Obhut seiner Mutter. (Quelle: Berliner Morgenpost 23. März 2007 )
akte islam
Der Junge soll laut Zeugen gedroht haben, den Mann "abzustechen". In der Folge kam es zu einem Handgemenge, der Zwölfjährige stach schließlich zu und traf den 55-Jährigen in den Rücken. Ein Polizist außer Dienst wurde Zeuge der Szene und alarmierte seine Kollegen. Der Zwölfjährige flüchtete, wurde aber auf dem Gelände eines Spielplatzes gestellt. Bei ihm wurde die Tatwaffe, ein Messer mit einer Klingenlänge von acht Zentimetern sichergestellt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung übergab die Polizei ihn in die Obhut seiner Mutter. (Quelle: Berliner Morgenpost 23. März 2007 )
akte islam
Kanada: Moderater Muslimführer soll "abgeschlachtet" werden
Der kanadische Muslim Canadian Congress setzt sich ein für die Trennung von Staat und Religion. Unlängst hat er eine Dokumentation herausgegeben, in der er diese Auffassung auch unter Muslimen verbreitet. Die Reaktion: Munir Pervaiz, Vorsitzender der muslimischen Organisation, wird mit dem Tod bedroht. Man will ihn wegen seiner gemäßigten und pro-westlichen Auffassung "abschlachten", so eine Drohung (Quelle: CBC News 22. März 2007)
akte islam
akte islam
Extremisten-Werbung im Kurier
Aktion gegen AntisemtismusAm 22. März fand sich im Kurier ein Interview mit dem Hamas-Politiker Ahmed al Kurd. Dieser musste sich nicht nur keine lästigen Fragen zum Antisemitismus seiner Terrororganisation gefallen lassen, Redakteur Walter Friedl machte darüber hinaus Werbung für eine Veranstaltung von (pro- )islamistischen Extremisten, an welcher Kurd teilnehmen wollte: "Der Verein Dar al Janub, der sich für Frieden in Nahost einsetzt, veranstaltet morgen, Freitag [23. 3.], um 19 Uhr ein Symposion zum Thema 'Brücken nach Palästina'." Bei diesem Verein vermeintlicher FriedensfreundInnen handelt es sich in Wahrheit um eine Tarn- und Nachfolgeorganisation von Sedunia, einer extremistischen Splittergruppe mit besten Kontakten zum internationalen Islamismus. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde Sedunia im November 2003 bekannt, als AktivistInnen eine Gedenkkundgebung anlässlich der Reichspogromnacht 1938 störten (siehe dazu: Neonazis über Störversuch bei Gedenkkundgebung » sowie Anonymer Brief an die IKG » ). In einem ihrer zahlreichen offenen Briefe, denen stellenweise der Charakter von Drohschreiben zukommt, nimmt Sedunia in klassisch-antisemitischer Manier die Jüdinnen und Juden weltweit in Geiselhaft und macht sie zu legitimen Zielscheiben antiisraelischer Gewalt: "Der französische Staatsbürger, der französische Siedler war keine neutrale Person in Algerien, und ebenso wenig ist heute ein Mensch jüdischen Glaubens eine neutrale Person." Auch Herrn Friedl hätten sich die Hintergründe der von ihm beworbenen Veranstaltung leicht nach einer kurzen (Internet-)Recherche erschließen können.
http://www.doew.at/aktuell/aktion/sedunia.html
akte islam
Thursday, March 22, 2007
Nena-Konzert in Gelsenkirchen: "Wir hängen die ganze Sache nicht so hoch"
120 Seiten umfasst der jetzt vorgelegte Verfassungsschutzbericht NRW 2006. Auch Gelsenkirchen spielt wieder eine Rolle...wegen der mysteriösen Terroranschlagspläne aufs Nena-Konzert.
Für den Auftritt der Sängerin am 26. August im Amphitheater gilt offenbar nach wie vor: Nichts Genaues weiß man nicht. Ob eine "schwerwiegende Straftat" beim Nena-Konzert "nur durch das rechtzeitige Eingreifen der Sicherheitsbehörden verhindert werden konnte, ließ sich noch nicht eindeutig klären", heißt es im Bericht. Und: "Einige der von der Maßnahme betroffenen Personen werden dem islamistischen Milieu zugerechnet."
Vor dem Hintergrund dieser "Erkenntnisse" und "aufgrund bekannt gewordener aktueller Aktivitäten am möglichen Tatort bestand Veranlassung, diesen Personenkreis zur Gefahrenabwehr kurzfristig in Gewahrsam zu nehmen".
Das Ermittlungsverfahren gegen sieben Deutsch-Türken - vier davon sind aus Gelsenkirchen - wegen des Anfangsverdachts auf Bildung einer terroristischen Vereinigung laufe immer noch, erklärt ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe gestern auf WAZ-Anfrage. Wie schon bei einer Anfrage im Dezember fügt er hinzu: "Wir hängen die ganze Sache nicht so hoch."
waz.de
Für den Auftritt der Sängerin am 26. August im Amphitheater gilt offenbar nach wie vor: Nichts Genaues weiß man nicht. Ob eine "schwerwiegende Straftat" beim Nena-Konzert "nur durch das rechtzeitige Eingreifen der Sicherheitsbehörden verhindert werden konnte, ließ sich noch nicht eindeutig klären", heißt es im Bericht. Und: "Einige der von der Maßnahme betroffenen Personen werden dem islamistischen Milieu zugerechnet."
Vor dem Hintergrund dieser "Erkenntnisse" und "aufgrund bekannt gewordener aktueller Aktivitäten am möglichen Tatort bestand Veranlassung, diesen Personenkreis zur Gefahrenabwehr kurzfristig in Gewahrsam zu nehmen".
Das Ermittlungsverfahren gegen sieben Deutsch-Türken - vier davon sind aus Gelsenkirchen - wegen des Anfangsverdachts auf Bildung einer terroristischen Vereinigung laufe immer noch, erklärt ein Sprecher der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe gestern auf WAZ-Anfrage. Wie schon bei einer Anfrage im Dezember fügt er hinzu: "Wir hängen die ganze Sache nicht so hoch."
waz.de
Deutsche Bischöfe suchen Israel heim
Was denn sonst?
Der "Deutsche Verein vom Heiligen Lande" will nach eigenem Bekunden "deutschen Christen Glaubens- und Erfahrungsräume im Heiligen Land schaffen". Ende Februar organisierte der klerikale Klub einen kleinen spirituellen Kreuzzug: Die deutschen katholischen Bischöfe suchten Israel heim. Wenn schon keine Kreuzzugsheere mehr aufbrechen an die Stätten, wo unser lb. Herr Jesus wandelte, so machte sich nun zumindest die deutsche Bischofskonferenz komplett zur Pilgerfahrt auf. 27 Purpurträger wackelten auf den Spuren ihres Religionsgründers durch einen Staat, der seit seiner Gründung von seinen Nachbarn mit der Auslöschung bedroht wird. Sie palaverten am See Genezareth, spürten ihren Messias über die Wellen tapsen, ließen hie und da eine kleine Millionenspende zur Stärkung des christlichen Vorpostens zurück. Und absolvierten ihren Pflichtbesuch in Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, wo sich der Mainzer Bischof Karl Lehmann noch an die Brust klopfte und in diskreten Worten an den kirchlichen Antijudaismus erinnerte.
Stunden später wurde zurückgeschossen: Ramallah stand auf dem Programm, eine eingehende Besichtigung der Mauer, und man posierte für die Katholische Nachrichtenagentur im Caritas-Krankenhaus von Bethlehem mit einer Palästinenserin und ihrem behinderten Kind. Und schon kann der erste nicht mehr an sich halten: "Morgens in Yad Vashem die Fotos vom unmenschlichen Warschauer Ghetto, abends fahren wir ins Ghetto in Ramallah. Da geht einem doch der Deckel hoch." Es ist Gregor Maria Hanke, Ratzingers jüngste Entdeckung, eben erst zum Bischof von Eichstätt ernannt, dem da die Mitra hochgeht wie eine Kassam-Rakete. Joachim Meisner, der Kölner Kardinal, wird von anderen historischen Assoziationen übermannt: "So wie die Berliner Mauer überwunden worden ist, wird auch diese Mauer überwunden werden. Das hat keinen Bestand." Den Satz "Für mich ist das ein Albtraum, das macht man mit Tieren, nicht mit Menschen," will er später nicht gesagt haben, obwohl er von den Korrespondenten von "FAZ" und "SZ" überliefert ist. Nicht zurückstehen will der Augsburger Walter Mixa, der eine "ghettoartige Situation" und "fast schon Rassismus" erkennt.
In Deutschland fand man daran nichts auszusetzen. Erst als die israelische Zeitung "Jediot Achronot" von einem "scharfen antisemitischen Angriff" sprach, gab es in Deutschland vereinzelt kritische Kommentare. Doch die üblichen Verdächtigen blieben weitgehend unter sich: der israelische Botschafter Shimon Stein, sein Vorgänger Avi Primor, der Historiker Wolfgang Benz. Und die Antwort folgte auf dem Fuß: Die "Taz" sprach von "routinierter Empörung" und hielt dagegen: "Was hätte die Reisegruppe denn sonst sagen sollen angesichts der monströsen Mauer, die etwa die Stadt Bethlehem abriegelt". Ja, was sonst? Die Antwort hätte der Kommentator in der eigenen Zeitung finden können. Ein paar Seiten zuvor war Wolfgang Benz mit dem Hinweis zitiert worden: "Kaum jemand hätte im Tschetschenienkrieg Nazi-Vergleiche bemüht."
konkret-4-2007
Florian Sendtner
Der "Deutsche Verein vom Heiligen Lande" will nach eigenem Bekunden "deutschen Christen Glaubens- und Erfahrungsräume im Heiligen Land schaffen". Ende Februar organisierte der klerikale Klub einen kleinen spirituellen Kreuzzug: Die deutschen katholischen Bischöfe suchten Israel heim. Wenn schon keine Kreuzzugsheere mehr aufbrechen an die Stätten, wo unser lb. Herr Jesus wandelte, so machte sich nun zumindest die deutsche Bischofskonferenz komplett zur Pilgerfahrt auf. 27 Purpurträger wackelten auf den Spuren ihres Religionsgründers durch einen Staat, der seit seiner Gründung von seinen Nachbarn mit der Auslöschung bedroht wird. Sie palaverten am See Genezareth, spürten ihren Messias über die Wellen tapsen, ließen hie und da eine kleine Millionenspende zur Stärkung des christlichen Vorpostens zurück. Und absolvierten ihren Pflichtbesuch in Yad Vashem, der Holocaust-Gedenkstätte in Jerusalem, wo sich der Mainzer Bischof Karl Lehmann noch an die Brust klopfte und in diskreten Worten an den kirchlichen Antijudaismus erinnerte.
Stunden später wurde zurückgeschossen: Ramallah stand auf dem Programm, eine eingehende Besichtigung der Mauer, und man posierte für die Katholische Nachrichtenagentur im Caritas-Krankenhaus von Bethlehem mit einer Palästinenserin und ihrem behinderten Kind. Und schon kann der erste nicht mehr an sich halten: "Morgens in Yad Vashem die Fotos vom unmenschlichen Warschauer Ghetto, abends fahren wir ins Ghetto in Ramallah. Da geht einem doch der Deckel hoch." Es ist Gregor Maria Hanke, Ratzingers jüngste Entdeckung, eben erst zum Bischof von Eichstätt ernannt, dem da die Mitra hochgeht wie eine Kassam-Rakete. Joachim Meisner, der Kölner Kardinal, wird von anderen historischen Assoziationen übermannt: "So wie die Berliner Mauer überwunden worden ist, wird auch diese Mauer überwunden werden. Das hat keinen Bestand." Den Satz "Für mich ist das ein Albtraum, das macht man mit Tieren, nicht mit Menschen," will er später nicht gesagt haben, obwohl er von den Korrespondenten von "FAZ" und "SZ" überliefert ist. Nicht zurückstehen will der Augsburger Walter Mixa, der eine "ghettoartige Situation" und "fast schon Rassismus" erkennt.
In Deutschland fand man daran nichts auszusetzen. Erst als die israelische Zeitung "Jediot Achronot" von einem "scharfen antisemitischen Angriff" sprach, gab es in Deutschland vereinzelt kritische Kommentare. Doch die üblichen Verdächtigen blieben weitgehend unter sich: der israelische Botschafter Shimon Stein, sein Vorgänger Avi Primor, der Historiker Wolfgang Benz. Und die Antwort folgte auf dem Fuß: Die "Taz" sprach von "routinierter Empörung" und hielt dagegen: "Was hätte die Reisegruppe denn sonst sagen sollen angesichts der monströsen Mauer, die etwa die Stadt Bethlehem abriegelt". Ja, was sonst? Die Antwort hätte der Kommentator in der eigenen Zeitung finden können. Ein paar Seiten zuvor war Wolfgang Benz mit dem Hinweis zitiert worden: "Kaum jemand hätte im Tschetschenienkrieg Nazi-Vergleiche bemüht."
konkret-4-2007
Florian Sendtner
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