Sunday, August 02, 2009

Gremliza rechnet mit linken Antisemiten ab

In der neuen August-Ausgabe der Monatszeitschrift "konkret" widmet sich deren Herausgeber Hermann L. Gremliza (Foto) den links-jihadistischen deutschen Antisemiten. Wenn er jetzt auch noch Bernhard Schmid aus der Autorenliste streichen würde, könnte ich mir vorstellen, "konkret" wieder zu abonnieren. Gremliza in "konkret":


Wolfgang Gehrcke, 1989 noch als Hamburger DKP-Vorsitzender Teilnehmer eines KONKRET-Streitgesprächs mit Thomas Ebermann und anderen, ist zwanzig Jahre später außenpolitischer Sprecher der Linkspartei im Bundestag, wo er gefühlte 150 Prozent seiner Arbeitszeit dem Problem widmet, was die israelische Regierung zu tun habe, um die Hamas und die Hisbollah den Juden gnädig zu stimmen. Dazu hat er nun auch noch ein Buch (Die deutsche Linke, der Zionismus und der Nahostkonflikt) verfaßt, in dem er sein Glaubensbekenntnis ablegt:


"Linke Kritik an einer israelischen Regierungspolitik, die sich über Menschen- und Völkerrechte sowie über UN-Resolutionen hinwegsetzt, ist legitim und notwendig für einen Friedensprozeß im Nahen Osten. Linke müssen sie aber auch um ihrer selbst willen üben als Rückversicherung und Nachweis, daß sie Menschen- und Völkerrechte zur Basis ihrer Politik gemacht haben."


Sie haben richtig gelesen: Damit man ehemaligen Genossen der DKP und der SED glaubt, daß sie es neuerdings mit den Menschenrechtlern halten, müssen sie Kritik an der Regierung des jüdischen Staats üben. So sind die Juden schließlich doch zu was nutze.


"Ihre Kritik ist zudem Ausdruck einer unbequemen, aber tiefen Solidarität mit dem israelischen und dem palästinensischen Volk",


wenn auch auf gar keinen Fall mit dem jüdischen.


"Unbequem deshalb, weil sie Angriffe aus Teilen der linken Bewegungen, der offiziellen deutschen Regierungspolitik und von rechtszionistischen Positionen auf sich zieht. Ein Beispiel dafür findet sich in einem Streitgespräch in der Zeitschrift KONKRET. Thomas Ebermann definierte kritische Positionen von Politikern der Linken zur offiziellen israelischen Politik als antisemitisch: ‚Es gibt für mich keinen Grund, nicht Worte der Wertschätzung zu finden für Leute in der Partei (›Die Linke‹), die den Antisemitismus von Gehrcke, Paech und Lafontaine thematisieren.' Angriffe wie diese sind verlogen und verletzend."


Und, hat er vergessen, mehr als berechtigt. Einem anderen aus diesem Milieu hat KONKRET gerade noch rechtzeitig aus seiner Autorenliste gestrichen, bevor er im Internet sein Coming out feiern konnte:


"Wenn Kipa-Brüder die Woche der Brüderlichkeit feiern / Ein Besuch in der Kölner Synagoge / Von Werner Rügemer"


Ein Absatz für alle:


"Das Quartett spielte wieder etwas deutsch-Klassisches, bevor die etwas dickliche Professorin, die ihren Mantel anbehielt und keine Kipa trug, ohne jegliche Begrüßung ihr Honorar abarbeitete und ohne Umschweife auf den ‚Migranten als Leitfigur der Moderne' zu sprechen kam. Die Referentin soll eine sehr bekannte Person sein. Ich blickte fragend meinen Nachbarn zur Linken an. Er raunte mir zu: ‚Literarisches Quartett!' Als ich immer noch ratlos blickte, raunte er mir heftiger etwas zu, das wie ‚Reicher Ranitzki' klang. Das schien er für eine definitive Erklärung zu halten."


Dieser Dreck läßt sich nicht mehr kommentieren.

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