Am Dienstag verstarb der “Palästinenser” Maysara Abu Hamdiyeh in einem Krankenhaus in Beer Sheva, nicht in einer Haftanstalt. Die Ärzte konnten den an Kehlkopfkrebs Erkrankten nicht mehr retten, über dessen Tod vor allem “Palästinenserpräsident” Abu Mazen sich gefreut haben dürfte.“Orthodox Archbishop Atallah Hanna said that ‘we are in the heart of Jerusalem expressing solidarity with all our detainees, especially our Hebron people who lost detainee Maysara.’”
Hatte er einen Tag zuvor versprochen, innert 24 Stunden einen Termin für Wahlen in “Palästina” zu verkünden, konnte der nach Auskunft seiner Fatah “sole legitimate representative of the Palestinian people” das Ableben Maysara Abu Hamdiyehs nutzen, seine Ankündigung in Vergessenheit geraten zu lassen.
Mit bis zum heutigen Tag nicht belegten Anschuldigungen gegen Israel hetzen der Despot von Ramallah und seine “Regierung” seither “Palästinenser” auf israelische Sicherheitskräfte und Bürger, wohlwissend, daß die sich Mordversuche mit Steinen und Molotov-Cocktails nicht wehrlos gefallen lassen.
Einige “Palästinenser” wurden bei “Zusammenstößen” bisher verletzt, zwei bei bewaffneten Attacken auf Soldaten getötet. Und auch am Wochenende macht al-Hayat al-Jadida, ein Sprachrohr der PA, erneut mit Bildern auf, die bewaffnete “Palästinenser” zeigen, die laut Text aber nur “friedlich protestieren”.
Unterstützung erhalten die solcherart “friedlich” Protestierenden nun auch von einem Stellvertreter des christlichen Gottes. In Jerusalem solidarisierte der orthodoxe Erzbischof Atallah Hanna sich bei von ihm geleiteten “Protesten” mit Maysara Abu Hamdiyeh, dessen Tod er als einen “Verlust” empfindet.
Maysara Abu Hamdiyeh verbüßte freilich keine lebenslange Haftstrafe wegen Schwarzfahrens, sondern wegen eines Versuchs, bei einem Anschlag auf ein Café in der israelischen Hauptstadt Jerusalem möglichst viele Menschen zu ermorden; Maysara Abu Hamdiyeh war ein ganz ordinärer Mörder, ein Terrorist.
Daß Atallah Hanna um Maysara Abu Hamdiyeh weint, als sei der ein unschuldiges Opfer zionistischen Unrechts, kommt nicht unerwartet, gelten die Sympathien des orthodoxen Bischofs doch schon seit langem nicht “Palästinensern”, die friedlich ihr Leben leben, sondern vor allem jenen, die die Konfrontation mit Israel suchen.
Während der Zweiten Intifada – in ihrem Verlauf ermordeten “palästinensische” Terroristen mehr als 1.000 Bürger der jüdischen Demokratie – betete er für deren Mörder, die er als “unsere Märtyrer” feierte. Damals noch Patriarch von Jerusalem, warf Atallah Hanna Israel “ethnische Säuberungen” vor.
“Israel is practicing ethnic cleansing against the Arabs, Muslim and Christian.”Vor rund elf Jahren weigerte Atallah Hanna sich, ein Dokument zu unterzeichnen, mit dem “palästinensischer” Terrorismus verurteilt werden sollte. Nur folgerichtig scheint es da, beklagt er jetzt den Tod Maysara Abu Hamdiyeh als einen “Verlust für das Volk von Hebron”.
Als Repräsentant seiner griechisch-orthodoxen Kirche trägt Atallah Hanna dazu bei, einen Frieden zu verunmöglichen. Er nutzt seine Autorität nicht, eine Entspannung zu unterstüten, sondern heizt antisemitischen Terrorismus weiter an, indem er den verurteilten Mörder Maysara Abu Hamdiyeh als role model lobt und ehrt.
Es spricht wahrlich nicht für die Regierung in Jerusalem, läßt sie Gestalten wie Atallah Hanna gewähren, statt sie des Landes zu verweisen.
tw24
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