Friday, April 05, 2013

Muslimischer Mob prügelt acht Buddhisten tot

Mehrere birmanische Muslime haben acht buddhistische Landsleute in Indonesien zu Tode geprügelt, nachdem sie von den ethnischen Unruhen zwischen den Religionsgruppen in ihrer Heimat erfahren hatten. Zu dem Angriff kam es in der Nacht zum Freitag in einem Auffanglager für Einwanderer in der Provinz Nord-Sumatra, wie die Polizei mitteilte. In dem Asyllager in Nord-Sumatra nahe der Provinzhauptstadt Medan befanden sich zum Zeitpunkt des Streits mehr als hundert muslimische Birmaner sowie elf buddhistische Fischer. Der Streit brach laut Augenzeugen los, nachdem ein Muslim einen Buddhisten mit den Berichten über die Ausschreitungen konfrontiert hatte. Die Gruppen gingen mit Messern und Steinen aufeinander los. Auch fünfzehn Muslime wurden bei dem Streit verletzt. Die religiös motivierten Unruhen, bei denen mindestens 43 Menschen starben, waren vor zwei Wochen in der zentralbirmanischen Stadt Meiktila ausgebrochen. Ganze Stadtviertel und mehrere Moscheen gingen dort in Flammen auf. Mehr als 12.000 Menschen flohen nach Angaben der UN aus der Stadt, über die der Ausnahmezustand verhängt wurde.
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