Montagabend gegen 21:38 Uhr erhielt die Polizei und die Feuerwehr Kenntnis von einem Brand an der Paulusstraße, in Gelsenkirchen-Buer. Eine Traglufthalle, die die Stadt Gelsenkirchen als Unterkunft für Asylbewerber nutzt, brannte in voller Ausdehnung. Die Rauchsäule war für die Kräfte auf der Anfahrt bereits kilometerweit zu sehen. Die Feuerwehr Gelsenkirchen war mit 50 Einsatzkräften, davon 15 Kräfte der freiwilligen Feuerwehr, vor Ort um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.Trotzdem konnte nicht verhindert werden, dass die Halle vollständig zerstört wurde. Nach Zeugenaussagen ist der Brand innerhalb der Halle entstanden und hat sich schnell ausgebreitet. Alle anwesenden Bewohner konnten die Halle rechtzeitig verlassen, so dass es nach derzeitigem Ermittlungsstand keine Verletzten gegeben hat. Die Gelsenkirchener Polizei hat die Ermittlungen, insbesondere zur Brandursache aufgenommen.
Die 90 Flüchtlinge mussten in eine neue Unterkunft umziehen und wurden zum Heim an der Mehringstraße gefahren, wo derzeit noch ausreichend Kapazitäten zur Verfügung stehen. Hier kam es direkt nach ihrem Eintreffen zu ersten Auseinandersetzungen, die in einer Massenschlägerei endeten. Es gab mehrere Verletzte und die Polizei konnte sieben Personen festnehmen. Die Festgenommenen wurden ins Polizeigewahrsam verbracht. Während der gesamten Nacht wurde die Brandstelle von der Feuerwehr und dem Wachdienst beobachtet. Zurückkehrende Bewohner wurden mit Fahrzeugen zur neuen Unterkunft gebracht.
nrw-aktuell.tv
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