Nach Rangeleien und Tätlichkeiten durch Asylbewerber erfolgt die
Essenausgabe an der Tafel in Crivitz (Kreis Ludwigslust-Parchim) bis auf
weiteres unter Polizeibeobachtung.
Zur Unterbindung weiterer Störungen habe die Polizei
erstmals am Mittwoch Präsenz gezeigt und damit wieder für eine
störungsfreie Zuteilung von Lebensmitteln gesorgt, teilte ein
Polizeisprecher am Donnerstag mit. Den Angaben zufolge hatten in der
Vergangenheit Bewohner eines Asylbewerberheimes im benachbarten Demen
andere Bedürftige abgedrängt und vereinzelt auch körperlich angegriffen.
Anzeigen wegen Körperverletzung seien aufgenommen worden. Die Tafel in
Crivitz wird vom Diakoniewerk Neues Ufer in Rampe bei Schwerin
betrieben, ist aber nicht jeden Tag geöffnet. Wie Geschäftsführer Thomas
Tweer sagte, war es aus einer Gruppe von etwa 25 Männern heraus zu den
Übergriffen gekommen, möglicherweise aus Sorge, nichts mehr
abzubekommen. Es habe sich zwar um Einzelfälle gehandelt, die aber eine
geregelte Essenausgabe verhinderten. Deshalb hätten sich die
Diakonie-Mitarbeiter entschieden, die Polizei einzuschalten, sagte
Tweer.
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