In einer laufenden Ausstellung in Kreuzberg werden islamistische Massenmörder als Märtyrer bezeichnet. Die Installation mit dem Titel „Märtyrermuseum“ wird vom „Hauptstadtkulturfonds“ finanziert, über den die Bundesregierung kulturelle Projekte fördert. Verantwortlich ist die Kulturstaatsministerin im Kanzleramt, Monika Grütters (CDU). Auf Nachfrage bleibt sie dabei, dass die Finanzierung gerechtfertigt sei.
Über ihren Sprecher Hagen Philipp Wolf ließ Frau Grütters ausrichten, der Projektantrag habe nicht erkennen lassen, „dass es eine Installation mit derart strittigem Inhalt geben würde“. Der Antrag, mit dem die Veranstalter um das Geld für die Ausstellung baten, habe keine näheren Informationen über die künstlerische Konzeption“ enthalten, auch „keine Namen der Märtyrer.“
Das mag sein, dann ging die Ausstellung aber an den Start und nun waren die Namen der Märtyrer bekannt. Zum Beispiel von Ismael Omar Mustafai, einem der Islamisten, die am 13. November 2015 im Konzertsaal Bataclan in Paris 89 Menschen ermordeten. Über den Audio-Guide erfährt man in der Ausstellung, dass er glaubte, sich im Kampf gegen die westliche Kultur opfern zu müssen.
https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/bundesregierung-bleibt-bei-unterstuetzung-fuer-maertyrer-ausstellung-in-kreuzberg
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