Ein 15- und ein 16-Jähriger wurden auf Anweisung der Staatsanwältin vom Gefängnis in ein Pflegeheim für Jugendliche mit „ernsten psychosozialen Problemen“ verlegt – dort könne ihnen besser geholfen werden.Der schwedische Aufdeckungs-Journalist Joakim Lamotte kritisierte den unglaublichen TV-Bericht scharf. „Nun wurden alle Grenzen des Anstands überschritten……Dieser Beitrag ist das Schlimmste, das ich seit Jahren gesehen habe. Schämt euch zum Teufel!“
Auch Jenny Sonesson, Kommentatorin in der Zeitung „Göteborgs Posten“, war fassungslos: Mit der Darstellung jugendlicher Vergewaltiger als Opfer, werde man geradezu Geburtshelfer solcher Verbrechen, schrieb sie.Schließlich schickte der verantwortliche Redakteur von SVT eine Nachricht an Lamotte, die dieser auf seiner Facebook-Seite veröffentlichte: Es wäre besser gewesen, die Perspektive der betroffenen Frau miteinzubeziehen. Man werde das künftig berücksichtigen. Auch zu Jenny Sonessons Kommentar gab es eine ähnliche Stellungnahme seitens des SVT.
Als Antwort auf die immer lauter werdende Kritik veröffentlichte SVT schließlich einen Bericht über die Situation von Vergewaltigungsopfern.Weil die Polizei mit der zunehmenden Kriminalität überfordert ist und das offizielle Schweden die Probleme nach wie vor beschönigt, greifen die Bürger zur Selbsthilfe: in Malmö wurde die Bürgerinitiative „Nattvandring“ (Nachtpatrouille) gegründet. Sie ist in 21 Bezirken unterwegs und hat mittlerweile 346 Gruppen, die in der Nacht auf den Straßen sind.
In Malmö wuchs die Bevölkerung von 2016 auf 2017 um 6000 Personen – vorwiegend durch den Zuzug von Migranten, die aus Syrien und dem Irak kommen. Die Arbeitslosenrate unter Migranten in Malmö ist besonders hoch.
https://www.wochenblick.at/staatsfernsehen-vergewaltiger-sind-auch-nur-opfer/
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