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Wednesday, June 03, 2015

Ablenkungsmanöver

Nein, “Sicherheitsgarantien für Israel” sind nicht genug, zumal dann nicht, werden sie von “Perspektiven für Gaza” abhängig gemacht. Wenn Frank-Walter Steinmeier, der deutsche Außenministerdarsteller, auf seiner jüngsten Nahost-Reise doch noch ein Ende von Raketenangriffen auf Israel aus Gaza forderte, blieb er weit hinter dem zurück, was wirklich nötig ist.
Gewiß, der jüngst von der “NGO” Amnesty International publizierte Bericht “Strangling Necks” ist nicht frei von antiisraelischen Vorurteilen, zugleich aber hat er, widmet er sich der Hamas, mehr Beachtung verdient. Denn mit der islamistischen Bande rückt er in den Mittelpunkt, wovon Gaza befreit werden muß, die “Palästinenser” sich befreien müssen.
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Der “palästinensische” Arm der Muslimbruderschaft hat, wie Amnesty berichtet, seinen Krieg gegen Israel im vergangenen Jahr dazu genutzt, zahlreiche “Palästinenser” zu ermorden und weitere grausam zu foltern. Selbst ein Krankenhaus, das Shifa-Hospital, wurde dabei von der Hamas als Folterzentrum genutzt, nein, mißbraucht.
“As well as carrying out unlawful killings, others abducted by Hamas were subjected to torture, including severe beatings with truncheons, gun butts, hoses and wire or held in stress positions. Some were interrogated and tortured or otherwise ill-treated in a disused outpatient’s clinic within the grounds of Gaza City’s main al-Shifa hospital.”
Gleichzeitig war das “Krankenhaus” im vergangenen Sommer eine Kommandozentrale der Islamisten, die von dort ihre Angriffe auf Israel planten und durchführten, Hamas-Anführer versteckten sich in dem “Krankenhaus”. Bekannt ist zudem, daß “palästinensische” Terroristen vom Gelände des “Krankenhauses” aus Raketen auf Ziele in Israel abfeuerten.
Wird in normalen Krankenhäusern um Menschenleben gerungen, hat die Hamas das Shifa-Hospital zu einem Ort gemacht, an dem Menschen bewußt Schmerzen zugefügt, Menschen ermordet wurden, und von dem aus versucht wurde, Menschen in Israel zu verletzen und umzubringen, ihr Hab und Gut zu zerstören. Hier hat die Hamas ihre ganze Menschenverachtung demonstriert.
Es reicht nicht, bloß ein paar Raketenabschußrampen einzumotten.
 tw24

Thursday, May 28, 2015

“Demokratische Erneuerung”

Die “NGO” Amnesty International hat am Mittwoch einen Bericht mit dem Titel “Strangling Necks” vorgestellt, in dem sie auf beinahe 50 Seiten der Hamas, dem “palästinensischen” Ableger der Ikhwan, vorwirft, im vergangenen Sommer mit Entführungen, Folter und Massenhinrichtungen für Angst und Schrecken unter “Palästinensern” in Gaza gesorgt zu haben.
Danach hat die islamistische Terrororganisation im Schatten ihres Krieges gegen Israel – den Amnesty freilich als “Israel’s 50-day military offensive against [!] Gaza [!]” bezeichnet – zahlreiche Menschen in ihre Gewalt gebracht und die glücklicheren unter ihnen “nur” folgenschwer gefoltert – etwa in Teilen des auch als Kommandozentrale mißbrauchten Shifa–“Krankenhauses”.
“Testimonies indicate that victims of torture were beaten with truncheons, gun butts, hoses, wire, and fists; some were also burnt with fire, hot metal or acid.”
Andere “Palästinenser” seien durch die Hamas öffentlich ermordet worden, ihre Leichen zudem beispielsweise vor einer Moschee zur Schau gestellt worden, Vorwürfe, die die “Befreiungsbewegung” allerdings zurückweist: “Hamas maintained that the Gazans killed during the summer conflict were murdered by residents seeking revenge, rather than Hamas agents”.
Beinahe ein Jahr später, so jedenfalls Amnesty, seien die Verantwortlichen noch immer nicht gesucht, gefunden oder gar angeklagt und bestraft worden, weder die Hamas-“Regierung”, die Gaza de facto beherrscht, noch die “Einheitsregierung”, die mit ihrer Beteiligung vor zwölf Monaten vereidigt wurde, hätten ein Interesse daran gezeigt, das Geschehen aufzuklären.
“The torture and summary killing of people in captivity – including suspected ‘informers’ or ‘collaborators’ – are, when committed in the context of an armed conflict, serious violations of international humanitarian law, constituting war crimes.”
“Palästinenserpräsident” Abu Mazen bekennt sich zur Hamas, sie sei “part of our people”, als er für die Aussöhnung mit ihr Friedensverhandlungen platzen ließ, gratulierte Catherine Ashton, damals Außenbeauftragte der EU, “Palestinian reconciliation [..] creates new opportunities [..] for democratic renewal and for the Palestinian people in both Gaza and the West Bank”.
Die “Palästinenser” sind um solche Repräsentanten und Unterstützer wahrlich nicht zu beneiden.
 tw24