Tuesday, March 05, 2013

TÜRKISCHER EU-MINISTER VERGLEICHT ANERKENNUNG DES GENOZIDS AN ARAMÄERN UND ASSYRERN MIT MASTURBATION

Bei einem Treffen mit assyrischen Organisationen in der schwedischen Hauptstadt warf der türkische EU-Minister Egemen Bağış in Gegenwart der türkischen Botschafterin Zergün Korutürk dem schwedischen Parlamentsabgeordneten Yilmaz Kerimo vor: “Was erreicht ihr Assyrer damit, dass ihr die Seyfo-Frage wie Masturbation in den Medien und im schwedischen Parlaments erhebt? Warum bezieht ihr die Pontosgriechen in diese Sache ein?“
Nach einem Augenblick des perplexen Schweigens im Versammlungsraum wandte sich Egemen Bağış der Botschafterin zu und entschuldigte sich bei ihr als Frau für seine Ausdrucksweise, nicht aber bei den assyrischen Vertretern. Der EU-Minister der Türkei ist schon der Vergangenheit durch seine dummdreiste Ausdrucksweise und Arroganz aufgefallen. Anfang 2012 provozierte er ganz im Geist und Stil des in der Schwer wegen Genozidleugnung verurteilten Linksnationalisten Doğu Perinçek das schweizerische Rechtssystem, indem er öffentlich den Völkermord an den Armeniern leugnete – wohl wissend, dass er im Unterschied zu Perinçek aufgrund seiner Immunität straffrei ausgehen würde. Als der armenische Präsident Serge Sargsjan in Anspielung auf den Warschauer Kniefall von Willy Brandt die Hoffnung ausdrückte, dass eines Tages auch türkische Staatsvertreter am Jerewaner Genozidmahnmal knien würden, erteilte ihm E. Bağış am 11.12.2011 eine harsche Abfuhr:
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