Chaos in der nordgriechischen Grenzstadt
Idomeni: Rund 1.500 Flüchtlinge aus Marokko, Pakistan und Iran, denen
die Einreise nach Mazedonien verwehrt wird, wehren sich dagegen, in
Zügen nach Athen gebracht und ausgewiesen zu werden. Im Protest gegen
die geschlossenen Grenzen Mazedoniens liefern sie sich Kämpfe mit der
Polizei und werfen Steine auf Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und
Afghanistan, die die Grenze passieren dürfen.
Angesichts von Flüchtlingskrise und
Terror-Gefahr diskutieren die EU-Innenminister heute über die
Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum für bis zu zwei
Jahre. Die luxemburgische EU-Ratspräsidentschaft hat dieses Thema laut
einem Reuters vorliegenden Papier auf die Agenda des Treffens gesetzt.
Die EU-Kommission solle entsprechende Vorschläge unterbreiten, wie
Mitgliedsländer Kontrollen an ihren gesamten Schengen-Grenzen oder nur
in bestimmten Abschnitten einführen könnten.
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