Wednesday, December 09, 2015

Südtiroler Landtagsabgeordneter: „Islam gehört nicht zu Europa“

Der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder, wendet sich gegen die Verharmlosung des Islam als Bedrohung für die demokratischen Grundwerte Europas und fordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam, teilt die BürgerUnion am Mittwoch mit. „Islamophobie“ werde gerne von jenen als Hammerargument verwendet, die jede kritische Reflexion über den Islam unterbinden wollen. Ebenso wie sich beispielsweise das Christentum ständiger kritischer Bewertung und Diskurse unterziehen müsse, soll auch der Islam einer harten und kontroversen Debatte unterzogen werden, ohne Denk- und Meinungsverbote, ohne dass sich Muslime sofort in die Rassismus- und Islamophobie Ecke verziehen, so Pöder. Denn zweifelsohne sei der Islam Grundlage für 90 Prozent der Terrorakte in den letzten Jahren. Wer sage, das habe nichts mit dem Islam zu tun, der verweigere die Realität. Und in islamischen Parallelgesellschaften in Europa würden sich radikale und fundamentalistische Gruppen formieren. „Warum will man darüber nicht diskutieren?“,fragt sich Andreas Pöder. „Es reicht nicht, wenn manche Medien freundliche Vorzeige-Moslems präsentieren, um das Problem mit dem radikalisierten und fundamentalistischen Islam zu verharmlosen und die Debatte über den Islam zu manipulieren. Das Problem ist die laut Experten die wachsende Zahl von Personen, die auch in Südtirol zumindest Verständnis wenn nicht sogar Sympathien für radikalere Islam-Strömungen bis hin zum so genannten Islamischen Staat haben“ erklärt Pöder. So begrüßenswert Distanzierungen aus der islamischen Gesellschaft gegenüber den Gewaltakten seien, so würden sie jedoch die Minderheit darstellen. Der Islam sei Religion sowie Kultur und Gesellschaftsform. „Der Koran sowie die Lebensregeln des Propheten Mohammed ist ein Vorschriftenwerk, das vor 1.400 Jahren für ein Kamelhirtenvolk geschaffen wurde und seitdem in seiner Auslegung kaum modernisiert und säkularisiert wurde“. Mit der demokratischen sowie laizistischen Grundordnung der europäischen Gesellschaft seien wesentliche Teile der islamischen Gesellschafts- und Lebensregeln nicht vereinbar, so Pöder weiter „Das islamische Rechtssystem, steht sogar außerhalb des Verfassungsbogens und des Rechtssystems Europas.“ „Wer als Moslem im Privaten seine Religion ausüben will, soll dies, auf die religiöse Ausprägung bezogen, auch im Privaten tun. Die verfassungsmäßigen, juridischen, gesellschaftlichen kulturellen Grundregeln der europäischen Gesellschaften sind jedoch in jedem Fall und bedingungslos zu respektieren und einzuhalten.“ Darüber sei zu diskutieren. Wer eine Diskussion darüber verhindern wolle, dem müsse man Meinungsphobie vorwerfen, stellt Pöder fest. „Gehört der Islam zu Europa? Diese Frage ist uneingeschränkt mit Nein zu beantworten. Der Islam hinkt den europäischen Grundwerten hinterher.“, so Pöder abschließend.
 unsertirol24

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