Die Mutter ist noch immer wütend. Sie sagt, dass ihre Tochter unter Schock stehe und kritisiert jetzt das Ueckermünder Jugendhilfezentrum. Was war geschehen?
Nach Angaben der Frau ist ihre 14-jährige Tochter, die in der Einrichtung in der Chausseestraße untergebracht ist, am Wochenende von einem Flüchtlingsjungen, der ebenfalls dort lebt, sexuell belästigt worden. „Wir haben sofort Anzeige bei der Polizei erstattet“, sagt die Frau. Was die Mutter überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass in dem Haus, in dem Jugendliche leben, die ohnehin große Probleme im Leben hätten, mittlerweile auch ganz viele Flüchtlinge untergebracht sind: „Da muss doch so was passieren.“
Die Polizei in Anklam bestätigte den Vorfall vom Wochenende. Nach Aussagen von Polizeisprecher Axel Falkenberg hat ein 16-jähriger Afghane die 14-Jährige, die mit ihrer Freundin innerhalb der Einrichtung unterwegs war, umarmt, an den Hintern gefasst und sie geküsst. „Das hat das Mädchen ausgesagt. Der Junge hat den Vorfall auch zugegeben, bestreitet aber, das Mädchen geküsst zu haben“, sagte Falkenberg.Der Landkreis Vorpommern-Greifswald teilte mit, dass es sich bei diesen Flüchtlingen um so genannte minderjährige unbegleitete Ausländer handelt, von denen einige seit November 2015 im Jugendhilfezentrum lebten. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald würden derzeit 95 dieser jungen Menschen leben; 18 in der Ueckermünder Einrichtung.
nordkurier.de
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