Wednesday, February 17, 2016

Krankenkassen droht hohes Defizit durch Flüchtlinge

Laut Berechnungen der "Frankfurter Rundschau" (FR) werde bereits in diesem Jahr eine Lücke von mehreren hundert Millionen Euro entstehen, weil der Bund für Flüchtlinge und andere Hartz-IV-Empfänger viel zu geringe Krankenkassenbeiträge überweise. Im kommenden Jahr werde das Loch dann schon auf über eine Milliarde Euro anwachsen.
Dem Bericht zufolge werden Flüchtlinge im Sozialsystem nach einer Wartezeit von 15 Monaten normalen Arbeitnehmern gleichgestellt. Wenn sie arbeitslos sind, erhalten sie Hartz-IV-Leistungen. Sie haben Anspruch auf die vollen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Kassenbeiträge zahlt der Bund. Bei Hartz-IV-Beziehern seien dies rund 90 Euro Krankenversicherungsbeitrag im Monat sowie knapp 15 Euro für die Pflegeversicherung.Die 90 Euro seien aber nicht ansatzweise kostendeckend. Zwar fehlten noch verlässliche Zahlen zu den von Flüchtlingen verursachten Gesundheitskosten. Erste Erfahrungswerte aus Hamburg gingen laut "FR" aber von Kosten in Höhe von 180 bis 200 Euro pro Monat aus.
 t-online.de

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