Laut Berechnungen der "Frankfurter Rundschau" (FR) werde bereits in
diesem Jahr eine Lücke von mehreren hundert Millionen Euro entstehen,
weil der Bund für Flüchtlinge
und andere Hartz-IV-Empfänger viel zu geringe Krankenkassenbeiträge
überweise. Im kommenden Jahr werde das Loch dann schon auf über eine
Milliarde Euro anwachsen.
Dem Bericht zufolge werden Flüchtlinge im Sozialsystem nach einer
Wartezeit von 15 Monaten normalen Arbeitnehmern gleichgestellt. Wenn sie
arbeitslos sind, erhalten sie Hartz-IV-Leistungen. Sie haben Anspruch
auf die vollen Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die
Kassenbeiträge zahlt der Bund. Bei Hartz-IV-Beziehern seien dies rund 90
Euro Krankenversicherungsbeitrag im Monat sowie knapp 15 Euro für die
Pflegeversicherung.Die 90 Euro seien aber nicht ansatzweise kostendeckend. Zwar fehlten
noch verlässliche Zahlen zu den von Flüchtlingen verursachten
Gesundheitskosten. Erste Erfahrungswerte aus Hamburg gingen laut "FR"
aber von Kosten in Höhe von 180 bis 200 Euro pro Monat aus.
t-online.de
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