Wurde
das Seeadler-Weibchen im Landkreis Stade erschossen, damit eine
geplante Windkraftanlage gebaut werden kann? Der Nabu hat 10.000 Euro
für Hinweise auf den Täter ausgelobt.
Nach dem gewaltsamen Tod eines Seeadler-Weibchens in der Nähe der Gemeinde Balje (Landkreis
Stade) hat der Naturschutzbund NABU erneut die Schaffung einer Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft gegen Umweltkriminalität gefordert. Greifvogelverfolgung verstoße gegen das Artenschutzrecht und müsse konsequent und unnachgiebig verfolgt werden. Das jetzt erschossene Tier sei bereits der fünfte Fall in der Region, bei dem Seeadler vorsätzlich durch Gift oder Schusswaffen ums Leben gekommen sind. Bei dem ohnehin geringen Bestand von gerade einmal 44 Paaren zähle jedes Individuum, hieß es vonseiten des NABU. Gemeinsam mit der Umweltorganisation WWF hat er eine Belohnung zur Ergreifung des Täters ausgesetzt. Diese lag zunächst bei 5.000 Euro, mittlerweile hat der Naturschutzbund auf 10.000 aufgestockt. Nach dem NABU erstattete inzwischen auch der Landkreis Stade Strafanzeige gegen den oder die Täter.
ndr.de
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