Die Mehrheit der deutschen Wirtschaftswissenschaftler sieht den gegenwärtigen Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland eher kritisch. Das geht aus einer Befragung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Ifo-Instituts hervor.
40 Prozent der befragten Ökonomen erwarten demnach von den Asylbewerbern eher Nachteile für das Land. Vorteile sehen lediglich 23 Prozent der rund 220 Befragten. Der Rest von ihnen sei unentschieden. Die große Mehrheit der Ökonomen fordert der Umfrage zufolge eine bessere Sicherung der Außengrenzen des Schengen-Raums. Gleichzeitig warnen sie davor, auch nur übergangsweise nationale Grenzen im Schengen-Raum zu schließen. Das würde hohe Kosten verursachen.Im Vergleich mit der Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik anderer Länder sehen die Professoren die deutsche Politik insgesamt kritisch. Die Politik der Briten und Franzosen wird als sinnvoller angesehen. Am besten schneidet in der Umfrage die Zuwanderungspolitik Kanadas und Australiens ab. Beide Länder richten sich sehr stark nach der Qualifikation der Einwanderer.
sueddeutsche.de
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