Die immer neuen Enthüllungen zur Kölner Silvesternacht sorgen für ungewöhnliche Maßnahmen.
Jetzt will die rot-grüne Regierungsmehrheit im Landtag mehreren Medienberichten auf den Grund gehen – indem vermeintliche „Maulwürfe“ im Parlament gesucht werden sollen.
SPD und Grüne gehen von einer unerlaubten Weitergabe von Dokumenten aus. Nach EXPRESS-Informationen haben die Regierungsparteien am Mittwoch beim Untersuchungsausschuss zur Silvesternacht einen Antrag auf Übersendung eines Schreibens an Landtagspräsidentin Carina Gödecke (57, SPD) eingereicht.Der EXPRESS hatte unter anderem exklusiv darüber berichtet, dass Kölner Kripo-Beamte bereits im Januar vermerkt haben, dass es am Neujahrtag den Versuch einer Landespolizeibehörde gegeben habe, den Begriff „Vergewaltigung“ aus einer internen Polizei-Meldung an das Innenministerium zu streichen – laut ihnen sogar auf „Wunsch des Ministeriums“.Innenminister Ralf Jäger (55, SPD) ließ diesen Bericht umgehend „entschieden“ zurückweisen. Allerdings untermauerten die Kripo-Beamten als Zeugen vor dem Ausschuss an diesem Montag den Sachverhalt und bestätigten die Enthüllungen. Für Jäger, der am kommenden Montag selbst Zeuge ist, waren das unangenehme Schilderungen.
express.de
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