Wednesday, September 07, 2016

FPÖ will freiwillige "Gutmenschen-Abgabe"

Um die finanziellen Belastungen des Asylwesens zu lindern, hat die FPÖ Niederösterreich bei ihrer Herbstklausur in Ybbs am Mittwoch eine etwas eigenwillige Forderung gestellt: eine freiwillige "Gutmenschen-Abgabe für Sozialromantiker". Wie die Freiheitlichen in einer Pressemitteilung erklären, stehe der "Sozialstaat vor dem Abgrund", allein das Land Niederösterreich müsse wegen der "ungezügelten Massenzuwanderung" 200 Millionen Euro im Jahr aufbringen.Dieses Geld soll nun zumindest teilweise von der "entbehrlichen Gutmenschen-Schickeria" kommen. "All jene, die sich mit 'Refugees Welcome'-Rufen gegenseitig überboten haben bzw. noch immer überbieten, sollen künftig eine freiwillige Gutmenschen-Abgabe leisten", heißt es in der Pressemitteilung.Demnach seien "30 Prozent der Niederösterreicher als Gutmenschen einzustufen". Würde jeder davon pro Jahr freiwillig 100 Euro bezahlen, könne man insgesamt rund 50 Millionen Euro lukrieren. Geld, das laut FPÖ "in unsere eigenen Familien und Kinder investiert" werden kann. Und: "Die Unterstützung der Spender soll allerdings keineswegs im Geheimen passieren, sie sollen - wie etwa auch bei Spendenformaten wie 'Licht ins Dunkel' - namentlich angeführt werden: Über eine eigene Internetseite soll eingesehen werden können, wieviel welchem Gutmenschen die Zuwanderer tatsächlich wert sind...".
 krone.at

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