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Wednesday, March 29, 2017

Herzensangelegenheit

Die Auskunft ist so unzweideutig wie skandalös: Da »sich nicht alle Partner zu den hohen Werten des Sports bekennen« steigt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) aus einem Projekt aus, mit dem Berlin nach Angaben der deutschen Vertretung in Ramallah eine »Professionalisierung« des »palästinensischen« Fußballs hatte unterstützen wollen, wie die tageszeitung berichtet.
Anfang Februar hatten Peter Beerwerth, der Deutschland in Ramallah repräsentiert, und der als »Generalmajor« vorgestellte »Präsident des palästinensischen Hohen Rats für Jugend und Sport« Jibril Rajoub mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung eine Vertiefung der »bilateralen Sportbeziehungen zwischen Deutschland und den Palästinensischen Gebieten« verabredet.
»Fußball«, so der begeisterte deutsche Diplomat, »liegt den Deutschen und den Palästinensern am Herzen – das verbindet«. Daß der Sport Jibril Rajoub vor allem deshalb »am Herzen liegt«, weil er ihn dazu nutzen kann, »Palästinenser« jeden Alters für den Kampf gegen Israel zu begeistern, verschwieg Peter Beerwerth indes. Und er hätte zumindest wissen können, wer Jibril Rajoub ist.
Denn der »Funktionär« des Regimes in Ramallah ist keineswegs ein Unbekannter. Immer wieder fiel und fällt er mit antisemitischen Sprüchen auf, macht er mit gegen Israel gerichteten Aktionen Schlagzeilen – derzeit etwa betreibt er einen Ausschluß der jüdischen Demokratie aus der FIFA. Bei anderer Gelegenheit wünschte er sich Kernwaffen, um sie über Tel Aviv zu zünden.
Jibril Rajoub unterstützt die extremistische BDS-Bewegung und hält – ganz in Übereinstimmung mit deren Ideologie – Sportveranstaltungen, bei denen »Palästinenser« und Juden ihre Kräfte messen, für »Verbrechen gegen die Menschheit«. Sein Verband benennt derweil Fußballturniere nach Terroristen, während er das Gedenken an deren Opfer ablehnt und als »rassistisch« diffamiert.
Das alles ist vielfach belegt, zumal »Generalmajor« Jibril Rajoub ja auch kein Geheimnis macht aus seinen Ansichten. Und deshalb hätte es nie zu der Verabredung einer Zusammenarbeit mit ihm kommen dürfen. Doch ganz offenbar wollten deutsche Diplomaten an ihr auch noch festhalten, nachdem sogar das renommierte Simon Wiesenthal Center (SWC) deutlich vor ihr gewarnt hatte.
Und es spricht Bände, daß die deutschen Diplomaten offenbar noch nichts von der Entscheidung des DOSB wissen wollen, aus dem Projekt auszusteigen: Auf der Website der deutschen Vertretung in Ramallah wird es nach wie vor gefeiert, und im AA heißt es laut taz trotzig, »man sei weiter bereit, ›mit interessierten Trägern zusammenzuarbeiten‹«. Falsch gemacht hat niemand etwas.
 http://www.tw24.net/?p=13474

Thursday, February 09, 2017

Freundlicher Rat

Unter dem Deckmantel der Sportförderung finanziert Deutschland die Verherrlichung und Werbung für antisemitischen Terrorismus. Mit scharfen Worten kritisiert das Simon Wiesenthal Center (SWC) das Anfang Februar zwischen Deutschland und dem von Jibril Rajoub geführten »Fußballverband« des Regimes in Ramallah geschlossene Abkommen über eine zweijährige Partnerschaft.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit will das Auswärtige Amt in Berlin die Entsendung Gert Engels’ nach »Palästina« finanzieren, der der »Palestinian Football Association (PFA)« mit seiner Expertise bei der »Professionalisierung« ihrer »Strukturen« helfen, »aber auch in den Bereichen Jugend- und Frauenfußball« beratend zur Seite stehen soll. Jibril Rajoub freilich ist nicht bloß ein »Funktionär«.
Der Vorsitzende des »Palästinensischen Olympischen Komitees« ist, wie vielfach dokumentiert ist, einer der lautstärksten Feinde einer friedlichen Koexistenz zwischen »Palästinensern« und Israel. Unter seiner Führung werden Fußballturniere zu Ehren von Terroristen veranstaltet, Vereine nach »Märtyrern« benannt und »palästinensische« Jugendliche so zum Haß auf Juden erzogen.
»Sollte Berlin vorhaben, die Verbreitung des Geistes des Friedens zu fördern, könnte es israelische und palästinensische Fußballer zu ›Freundschaftsspielen‹ einladen«, erklärte Shimon Samuels, der Direktor für Internationale Beziehungen der Nichtregierungsorganisation, statt einen »Funktionär« aufzuwerten, für den solche Spiele erklärtermaßen ein »Verbrechen gegen die Menschheit« sind.
Kanzlerin Angela Merkel sollte dieses »undenkbare Abkommen« aussetzen – bis das Regime in Ramallah »alle Namen von Terroristen aus dem palästinensischen Sport getilgt und sich öffentlich von Terrorakten distanziert« habe. Hinzufügen möchte man, daß auch die deutsche Regierung sich öffentlich zu ihrem Fehler bekennen und um Entschuldigung bitten sollte, will sie glaubwürdig sein.
 http://www.tw24.net/?p=13344

Saturday, February 04, 2017

Wertegemeinschaft

Während die deutsche Regierung sich bereits öffentlich fragen lassen muß, weshalb sie sich allein im vergangenen Jahr die Unterstützung einer UN-Agentur 76 Millionen Euro kosten ließ, die mit ihren Schulen nicht unwesentlich dazu beiträgt, »palästinensischen« Kindern mörderischen Haß auf Juden einzuimpfen, läßt sie sich schon auf ein weiteres Projekt ein, dessen Sinn zweifelhaft ist.
Wie die deutsche Vertretung in Ramallah mitteilt, will das Auswärtige Amt für die Dauer von zwei Jahren die »Entsendung eines deutschen Fußballexperten an den Palästinensischen Fußballverband« finanzieren. Gert Engels, so dessen schwieriger Name, soll die PFA bei der »Professionalisierung« ihrer »Strukturen aber auch in den Bereichen Jugend- und Frauenfußball beraten [sic!]«.
Auf »palästinensischer« Seite unterzeichnete »Generalmajor« Jibril Rajoub das Abkommen, »der Präsident des palästinensischen Hohen Rats für Jugend und Sport«. Jibril Rajoub, der auch das »palästinensische« Olympische Komitee anführt, ist berüchtigt als ehemaliger folternder »Sicherheitschef« und widmet sich heute »der Durchsetzung sportlicher Boykotte gegen Israel«.
Der Unterstützer der – so ein Beschluß der deutschen Regierungspartei CDU – antisemitischen BDS-Bewegung träumt davon, Israel mit Atombomben auszulöschen, und hält ein Gedenken an die Opfer des »palästinensischen« Überfalls auf die israelischen Teilnehmer der Olympischen Spiele in München 1972 für »rassistisch«. Man könnte all das in deutschen Regierungskreisen wissen.
Und dennoch – oder gerade: deswegen? – hält man es dort für eine gute Idee, die Ausweitung von Jibril Rajoubs Einfluß besonders auch auf »palästinensische« Jugendliche zu unterstützen. Fußball ist für das Regime, für das Jibril Rajoub steht, kein »unschuldiger« Sport, sondern ein weiteres Mittel zur Indoktrination. Und Deutschland ist mit Begeisterung, einem Experten und Geld dabei.
 http://www.tw24.net/?p=13330

Saturday, December 19, 2015

Brandstifter

Aus Anlaß eines Treffens des UN-Ausschusses für die Ausübung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes mit Vertretern der Organisation für islamische Zusammenarbeit (OIC) in Jakarta hat sich Ban Ki-Moon, der Generalsekretär der Vereinten Nationen, als Konfliktforscher betätigt und in einem Grußwort dargelegt, was er von »palästinensischem« Terror gegen Juden hält:
»Wir werden Augenzeugen einer Wut, die die Folge ist von nahezu fünf Jahrzehnten israelischer Besatzung. Sie ist das Ergebnis von Angst, Erniedrigung, Frustration und Mißtrauen. Sie wurde am Leben erhalten durch die Wunden eines jahrzehntelangen Konflikts, die zu heilen eine lange Zeit brauchen wird. Besonders die palästinensische Jugend sieht kein Licht am Ende des Tunnels und hat die gebrochenen Versprechen satt.«
Mit seinen Worten bestätigt Ban Ki-Moon frühere Äußerungen des »Palästinenserpräsidenten« Abu Mazen, der sich mit ihnen hinter die Mordversuche und Morde an Juden der vergangenen Wochen gestellt und zugleich versucht hatte, die Mitverantwortung seines Regimes für sie zu leugnen. Ban Ki-Moon hat mit seiner Stellungnahme nun auf ähnliche Weise versucht, Terror zu rechtfertigen.
Tatsächlich ist es aber nicht »Verzeiflung«, die die Terroristen antreibt, sondern Antisemitismus, ein Haß, der sich gegen Juden richtet, weil sie Juden sind oder als solche wahrgenommen werden, nicht wegen eines bestimmten Verhaltens. Die Terroristen wollen Juden ermorden und, wenn nötig, als »Märtyrer« sterben, sie wollen keine tatsächlichen oder eingebildeten Mißstände abstellen.
Ihr »Problem« ist, so wird es ihnen schließlich tagtäglich eingeredet, die Existenz des Judentums. Und durchaus folgerichtig gibt es denn auch nichts, was Juden tun oder lassen könnten, den gegen sie gerichteten Haß zu beenden. Das von seinen Eltern stolz in sozialen Netzwerken präsentierte Kleinkind, das zum Judenmord aufruft, weiß mit einiger Sicherheit noch nicht, was es da tut.
Aber es wird, so »sozialisiert«, Juden zeitlebens hassen und gar nicht auf den Gedanken kommen, die Frage nach dem Warum zu stellen. »Stich zu! Stich zu!« Juden sind dazu da, mit Messern auf sie einzustechen, sie zu überfahren, in die Luft zu sprengen. Mit ihnen reden? »Jeder Versuch, normale Beziehungen zum zionistischen Feind aufzubauen, ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.«
Ban Ki-Moon hat mit seiner »Analyse« Partei ergriffen für die, die Kindern und Jugendlichen den Haß einimpfen, ihre Begeisterungsfähigkeit ausnutzen, sie als Kanonenfutter mißbrauchen und an dem Leid, das sie anrichten, ergötzen. Wo er einen Beitrag hätte leisten können zur Überwindung eines Konflikt, hat der UN-Generalsekretär verantwortungslos Öl ins Feuer gegossen.
 tw24

Monday, November 02, 2015

Spitzensport

Der Deutsche Fußballbund (DFB) macht die Welt besser. Und zwar »jeden Tag ein kleines Stück«, wie es in einer Meldung des Verbands unter der Überschrift »Workshop in Ramallah: Ausbildung für Trainer in Flüchtlingslagern« heißt. Danach haben der DFB und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) womöglich sich für einen Friedensnobelpreis qualifiziert.
In der gesamten Welt und natürlich auch mitten in »Palästina«, lernt der mitleidende Leser, leben »noch immer [..] mehrere Millionen Menschen« in Flüchtlingslagern, »darunter ein erschreckend hoher Prozentsatz an Kindern und Jugendlichen«, denen der Fußball viel zu bieten habe: »Fußball [ist] auch Flucht aus dem Alltag, Fußball ist Lebensfreude, Fußball ist Hoffnung.«
»Und Fußball ist Lebensschule. Über den Sport lassen sich Werte vermitteln: Empathie zum Beispiel, Respekt, Teamgeist, Fairplay. Umso wertvoller ist die Arbeit, die von diversen Organisationen in den palästinensischen Flüchtlingslagern im Fußball geleistet wird – oft unter schwierigen Bedingung.«
Und weil Trainerinnen und Trainern in den »palästinensischen Flüchtlingslagern«, in denen aus von DFB und GIZ nicht hinterfragten Gründen »Palästinenser« andere »Palästinenser« halten, zwar nicht durch fehlende Begeisterung auffielen oder mangelnden Einsatz, sondern – manchmal – durch Wissenslücken, brachten die Deutschen ihr Programm »Sport für Entwicklung« nach Ramallah.
Das vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wie »ein alters- und zielgruppengerechtes Training in Theorie und Praxis unter besonderer Berücksichtigung der Rolle und Vorbildfunktion des Trainers« funktioniert und lehrte sie, »sowohl vorgegebene als auch selbstentwickelte Spiel- und Übungsformen unter Einbeziehung von sozialen Gesichtspunkten« praktisch umzusetzen.
Und doch wird all das schöne Geschwätz genau das bleiben: Denn der »palästinensische« Fußball wird über die Palestinian Football Association (PFA) von einem »Funktionär« dominiert, dem gewiß jede Form von Empathie fremd ist, dem Respekt oder Fairplay Begriffe sind, die er nicht einmal aus dem Fremdwörterbuch kennt: Jibril Rajoub, Mitglied des Zentralkomitees der Fatah.
Einst als Chef der Preventive Security Force, eines Geheimdiensts der PA, wegen des exzessiven Einsatzes von Folter berüchtigt, sorgt Jibril Rajoub heute dafür, daß Sportveranstaltungen zu Ehren von Terroristen stattfinden, sportliche Kontakte zu Israel unterbleiben oder behindert und diffamiert werden, und er würde, könnte er über sie verfügen, Israel gern mittels Kernwaffen vernichten.
Das Gedenken an durch »palästinensischen« Terror ermordete israelische Olympia-Sportler hält er für »rassistisch«, während er Terroristen öffentlich zu »heroischen Taten« gratuliert. So rührend daher die Bemühungen von DFB und GIZ auch sein mögen, ignorieren sie doch die wirklichen Probleme, tragen durch ihre Ignoranz, die die PFA nur aufwertet, zu deren Fortbestand bei.
»Für die Gemeinschaft und alle Jugendlichen«, so Thorsten Westenberger, der für den DFB den Workshop in Ramallah leitete, »ist es wichtig, qualifizierte Trainer zu haben, die Vorbilder sind«. Das ist nicht falsch. Wer aber die Augen davor verschließt, wer den »palästinensischen« Fußball wie bestimmt, verkündet mit den Worten, »alle Teilnehmer haben bestanden«, eben keinen Erfolg.
Der Cheftrainer heißt schließlich weiterhin Jibril Rajoub.
 tw24

Monday, October 19, 2015

Was macht eigentlich … Jibril Rajoub?

Bei einem Anschlag eines arabischen Terroristen auf die zentrale Bushaltestelle in der israelischen Stadt Beer Sheva wurde am Sonntag ein Mensch ermordet und knapp ein Dutzend verletzt. Ein weiterer Mensch, der irrtümlich für einen Helfer des Attentäters gehalten wurde, wurde durch Schüsse von Sicherheitskräften tödlich verletzt. Der Angreifer wurde ebenfalls getötet.
Die neue Woche begann wie die alte endete. Israel wird nach wie vor angegriffen durch Terroristen und jene, die sie anfeuern. Mit Jibril Rajoub hat im »palästinensischen« Rundfunk nun ein hochrangiger »Funktionär« der PA eine weitere Bestätigung dafür geliefert, daß sie den Terror vielleicht nicht unbedingt koordiniert, ihm aber auch nicht ablehnend gegenübersteht.
Ganz im Gegenteil. Wie die Jerusalem Post auf ihrer Website berichtet, hat Jibril Rajoub, der dem »palästinensischen« Fußballverband ebenso vorsteht wie dem »Olympischen Komitee« des Regimes in Ramallah, den Anschlag von Beer Sheva in dessen amtlichen Rundfunk als »heroische Tat« begrüßt. Jibril Rajoubs Bekenntnis zum Terror kommt indes nicht überraschend.
Es ergänzt seinen Einsatz gegen Israel in internationalen Gremien wie der FIFA oder dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und setzt eine lange Reihe von Verbalattacken gegen den jüdischen Staat fort. Damit allerdings blamiert der »Palästinenser« zunehmend nicht nur sich und das Regime, das er repräsentiert, sondern gerade auch diese internationalen Gremien.
Wie kann es sein, daß Organisationen wie FIFA und IOC schweigen, wenn der höchste »Funktionär« eines ihrer Mitgliedsverbände wiederholt Terroristen feiert? Bereits im Mai hatte die israelische NGO Shurat Hadin in einem Brief an Noch-FIFA-Chef Sepp Blatter darauf hingewiesen, daß die Unterstützung von Terroristen kaum mit den Statuten seiner Organisation vereinbar ist.
Doch ebenso wie die FIFA schweigt das IOC beharrlich zu den Ausfällen Jibril Rajoubs. 2012 wies es auf seinen Wunsch hin sogar jeden Gedanken an eine Schweigeminute zu Ehren der während des »palästinensischen« Überfalls auf die Olympischen Spiele 1972 in München ermordeten israelischen Sportler im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Olympiade in London brüsk zurück.
Mit seinem jüngsten Beifall für arabischen Terrorismus hat Jibril Rajoub nicht nur das Regime in Ramallah demaskiert, sondern auch die internationale Gemeinschaft vor eine Herausforderung gestellt, die freilich keine sein sollte. Schaffen FIFA und IOC es nicht, sich endlich von dem »Palästinenser« und dessen Verband zu distanzieren, sind sie dessen Komplizen.
 tw24

Saturday, May 23, 2015

Schwindler

Israel, behauptet der von Jibril Rajoub geführte “Palästinensische” Fußball-Verband (PFA), hindere “palästinensische” Sportler daran, ihrem Sport nachzugehen. So sollen israelische Behörden und Sicherheitskräfte die Bewegungsfreiheit “palästinensischer” Fußballer unnötig einschränken.
Deshalb, so der “palästinensische” Wunsch, solle Israel in der nächsten Woche aus dem Weltfußballverband FIFA ausgeschlossen werden. Die Chancen darauf, daß der “palästinensische” Antrag Erfolg haben wird, stehen nicht schlecht, trotzdem die FIFA-Führung ihn durchaus ablehnt.
So versuchte FIFA-Chef Joseph “Sepp” Blatter, der beim 65. Kongreß seiner Organisation, der am nächsten Freitag beginnt, erneut zum Präsidenten gewählt werden möchte, in der vergangenen Woche, das für ihn unangenehme Thema mit einer Nahost-Reise auszuräumen.
Ein Freundschaftsspiel zwischen einer “palästinensischen” und einer israelischen Mannschaft in Zürich, daß der FIFA-Funktionär dabei vorschlug, lehnte Jibril Rajoub ab, der sich bereits früher gegen solche Turniere ausgesprochen hat: Sie seien “Verbrechen gegen die Menschheit”.
Wer als “Palästinenser” an solchen Spielen auch nur als Zuschauer teilnimmt, riskiert, als “kranke Seele” beschimpft, des “Landesverrats” beschuldigt zu werden. Daß “Funktionäre”, die so ihren Judenhaß offenbaren, über mangelnde Bewegungsfreiheit klagen, entbehrt nicht einer gewissen Ironie.
In der vergangenen Woche nun zeigten sie erneut, daß nicht Israel suspendiert werden sollte, sondern ihr “Palästinensischer” Fußball-Verband wegen Foulspiels sanktioniert werden müßte, als sie mit Sameh Maraabah einen Fall von “Bewegungsunfreiheit” inszenierten.
Sameh Maraabah war mit seinen Teamkollegen in einem Bus unterwegs nach Jordanien, um von dort weiterzureisen nach Tunesien. Doch die israelische Grenzpolizei hielt den “Palästinenser”, der bereits verdächtigt wurde, auch als Hamas-Kurier unterwegs zu sein, für einige Zeit fest und befragte ihn.
“An Israeli security official said Maraabah was questioned briefly about his travel plans and was warned by authorities not to engage in any more ‘forbidden activities against the state of Israel’.”
Jibril Rajoub beschwerte sich prompt und bekräftigte, den Ausschluß Israels aus der FIFA weiterbetreiben zu wollen. “The implications of this incident can only confirm the PFA’s position”. Tatsächlich aber war es der “palästinensische” Verband, der “vergessen” hatte, wozu er verpflichtet ist.
“‘The PFA broke an agreement with FIFA and the IFA which requires prior notification and a list of names of the Palestinian athletes prior to their travel,’ the [Israel Football Association (IFA)] said.”
Hätten die “Palästinenser” sich also korrekt verhalten, Sameh Maraabah wäre wohl nicht festgehalten und befragt worden, seine Mannschaft hätte nicht etwa drei Stunden auf ihn warten müssen. Für seinen Betrugsversuch sollte die FIFA Jibril Rajoub einen nachhaltigen Platzverweis erteilen.
tw24

Tuesday, October 28, 2014

Verbrechen Wohnen

Kürzlich wurde Jibril Rajoub öffentlich übel. Der “palästinensische” Funktionär, er ist neben seinen Aktivitäten als Deputy Secretary für die Terrororganisation Fatah Chef des “palästinensischen” Fußballverbands, hatte von einem Fußballspiel zwischen arabischen und jüdischen Jugendlichen gehört, das unblutig endete. Diesen Skandal nannte er auf seiner Facebook-Seite ein “Verbrechen gegen die Menschheit”.
Kurz zuvor hatte er das Verhältnis seiner “Partei” zur Demokratie Israel mit den Worten beschrieben, “Fatah has decided that our relations with the Israelis are relations between enemies”, was – gemessen an einem schon etwas länger zurückliegenden Ausbruch des “Herrn Rajoub” – recht zurückhaltend klang: “I swear that if we had a nuke, we’d have used it [..]“.
Israel_schürt_neue_Gewalt_mit_Siedlungsplan_-_WSJ.de_-_2014-10-28_13.47.33 
Du bist Deutschland: Qualitätsjournaille rechtfertigt Terrorismus (*)
Jibril Rajoubs Äußerungen sind keine in kleinem Kreis geraunte Kriegserklärungen an Israel und das Judentum, sondern öffentlich: Die Kommentare des “Palästinensers” werden in amtlichen Medien des Regimes in Ramallah gedruckt oder gesendet, sie schaffen es dank der Arbeit fleißiger Beobachter manchmal sogar in westliche Medien. Der westlichen Politik gelingt es dennoch, die Gewalt- und Mordaufrufe zu ignorieren.
Denkt die israelische Regierung dagegen nach über den Bau von ungemein gefährlichen Wohnungen in der israelischen Hauptstadt Jerusalem, ist ihr nicht nur die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer “Freunde” sicher, sondern kennt deren Ärger keine Grenzen. “Israel’s continued building across the Green Line is ‘incompatible with their stated desire to live in a peaceful society,’ State Department Spokeswoman Jen Psaki said Monday”.
“It’s Haifa, Jaffa, Acre”, konnten jugendliche Konsumenten des amtlichen Fernsehens des Regimes in Ramallah in diesen Tagen hören. “These are our occupied lands, the 1948 lands that Israel occupied in 1948. [..] These are Palestinian lands and will remain Palestinian”. Am “palästinensischen” Bekenntnis zum Leben in einer friedlichen Gesellschaft gibt es zum Glück nicht den geringsten Zweifel.
(*) “Har Homa”, schreibt übrigens in seinem bereits 1997 erschienenen Buch Israel am Wendepunkt der heute für das deutsche Staatsfernsehen tätige Richard Schneider, “Har Homa, ein Hügel ganz am Rande von Jerusalem, auf direktem Weg nach Bethlehem, das heute palästinensisches Autonomiegebiet ist, ist in jüdischem Besitz”; jedenfalls “formaljuristisch – aber was heißt das schon im Nahen Osten – haben die Israelis recht”.
 tw24

Thursday, October 02, 2014

“Gift”

Wenn in der israelischen Hauptstadt Jerusalem neue Wohnungen entstehen sollen, bewegt das die Welt und verliert ihre Presse die Fassung. Nachdem die Stadtverwaltung von Jerusalem verkündete, sie plane den Bau von 2.500 bis 2.600 Wohnungen für arabische wie jüdische Bewohner, beeilte das Weiße Haus sich, mitzuteilen, daß es damit gar nicht einverstanden sei.
“The State Department accused Israel of acting against the peace process by ‘poisoning’ the atmosphere with the Palestinians and moderate Arab countries, with its plans to build 2,610 new homes in Givat HaMatos in east Jerusalem.”
“Palästinenser” nämlich würden jenen Teil Jerusalems für sich und ihren Staat beanspruchen, in dem Juden nichts zu suchen hätten. Damit läßt die US-Regierung erneut tief blicken. Nicht nur ist ihre Sprache antisemitisch kontaminiert, sie macht sich mit ihrem Urteil auch zur Komplizin antisemitischer Gangster, die von einer judenreinen Welt träumen.
Straft die Verwaltung von Jerusalem mit ihrer Idee, Wohnungen zu gleichen Teilen für arabische wie jüdische Bewohner zu planen, all die Lügen, die seit Jahr und Tag eine “Judaisierung” der Stadt behaupten; werden – gemessen an der Zusammensetzung der Stadtbevölkerung – Araber sogar bevorzugt, macht Washington sich zum Fürsprecher von Rassisten.
“‘We are the lords of the land for 3,000 years, Netanyahu can return to his Brooklyn roots,’ Riyad Mansour, the Palestinian UN ambassador, said Wednesday in connection with the statehood bid.
Channel 2 also showed a clip of Abbas aide Jibril Rajoub calling Netanyahu a ‘Nazi fascist.'”
Wer Juden ihr Recht auf nationale Selbstbestimmung streitig macht, ihre Verbindungen zu Israel leugnet und sie mit Nationalsozialisten gleichsetzt, sollte geächtet werden, zumal ein Staat, den solche Gestalten vielleicht organisieren könnten, gar nicht gut sein kann. Nein, nicht der Bau von Wohnungen für Araber und Juden ist “Gift”.
Eine Gefahr ist, wer gerade darin, im nachbarschaftlichen Zusammenleben, “Gift” sieht.
tw24