Monday, October 19, 2015

Was macht eigentlich … Jibril Rajoub?

Bei einem Anschlag eines arabischen Terroristen auf die zentrale Bushaltestelle in der israelischen Stadt Beer Sheva wurde am Sonntag ein Mensch ermordet und knapp ein Dutzend verletzt. Ein weiterer Mensch, der irrtümlich für einen Helfer des Attentäters gehalten wurde, wurde durch Schüsse von Sicherheitskräften tödlich verletzt. Der Angreifer wurde ebenfalls getötet.
Die neue Woche begann wie die alte endete. Israel wird nach wie vor angegriffen durch Terroristen und jene, die sie anfeuern. Mit Jibril Rajoub hat im »palästinensischen« Rundfunk nun ein hochrangiger »Funktionär« der PA eine weitere Bestätigung dafür geliefert, daß sie den Terror vielleicht nicht unbedingt koordiniert, ihm aber auch nicht ablehnend gegenübersteht.
Ganz im Gegenteil. Wie die Jerusalem Post auf ihrer Website berichtet, hat Jibril Rajoub, der dem »palästinensischen« Fußballverband ebenso vorsteht wie dem »Olympischen Komitee« des Regimes in Ramallah, den Anschlag von Beer Sheva in dessen amtlichen Rundfunk als »heroische Tat« begrüßt. Jibril Rajoubs Bekenntnis zum Terror kommt indes nicht überraschend.
Es ergänzt seinen Einsatz gegen Israel in internationalen Gremien wie der FIFA oder dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und setzt eine lange Reihe von Verbalattacken gegen den jüdischen Staat fort. Damit allerdings blamiert der »Palästinenser« zunehmend nicht nur sich und das Regime, das er repräsentiert, sondern gerade auch diese internationalen Gremien.
Wie kann es sein, daß Organisationen wie FIFA und IOC schweigen, wenn der höchste »Funktionär« eines ihrer Mitgliedsverbände wiederholt Terroristen feiert? Bereits im Mai hatte die israelische NGO Shurat Hadin in einem Brief an Noch-FIFA-Chef Sepp Blatter darauf hingewiesen, daß die Unterstützung von Terroristen kaum mit den Statuten seiner Organisation vereinbar ist.
Doch ebenso wie die FIFA schweigt das IOC beharrlich zu den Ausfällen Jibril Rajoubs. 2012 wies es auf seinen Wunsch hin sogar jeden Gedanken an eine Schweigeminute zu Ehren der während des »palästinensischen« Überfalls auf die Olympischen Spiele 1972 in München ermordeten israelischen Sportler im Rahmen der feierlichen Eröffnung der Olympiade in London brüsk zurück.
Mit seinem jüngsten Beifall für arabischen Terrorismus hat Jibril Rajoub nicht nur das Regime in Ramallah demaskiert, sondern auch die internationale Gemeinschaft vor eine Herausforderung gestellt, die freilich keine sein sollte. Schaffen FIFA und IOC es nicht, sich endlich von dem »Palästinenser« und dessen Verband zu distanzieren, sind sie dessen Komplizen.
 tw24

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