Die deutsche Kanzlerin plante noch weitere Hunderttausend Flüchtlinge aus der Türkei in die EU zu bringen. Diesen Wunsch brachte sie beim EU-Ministertreffen zum Ausdruck. Hochrangige Vertreter der EU-Regierungen sprachen sich jedoch gegen ein solches Vorgehen aus. Es sei jetzt schon schwierig die Flüchtlinge auf die EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen. Alle 28 EU-Staaten hätten an dem Treffen teilgenommen sowie die Schweiz und Norwegen, hieß es aus EU-Kreisen, berichten die Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Demnach habe es sich um "ein erstes Sondierungstreffen" gehandelt, damit die EU-Kommission wie geplant am 15. Dezember einen Vorschlag für die Umsiedlung von Flüchtlingen vorbereiten könnte.
Laut einer Vereinbarung vom Sommer sollen weitere 22.000 Menschen, insbesondere aus Nachbarstaaten Syriens, von einer Gruppe von acht Ländern um Deutschland "freiwillig" aufgenommen werden.
Der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn kritisierte jedoch das Vorhaben noch weitere Migranten nach Europa zu bringen: "Wir dürfen jetzt nicht noch eine Schippe drauflegen", sagte er am Rande des Treffens der EU-Innenminister, so "DWN". Die EU könne "jetzt nicht schon wieder von Hunderttausenden reden, die wir freiwillig verteilen". Asselborn sehe keine "Koalition der Willigen" in der EU, die diese Menschen aufnehmen will.
epochtimes
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