Saturday, February 20, 2016

400 Menschen bei Essener Demo gegen Flüchtlingsbauten

Rund 400 Bürger protestierten am Samstag in der Essener Innenstadt bei anhaltendem Regen lautstark gegen die zu erwartende Bebauung von verschiedenen Grünflächen mit Flüchtlingsheimen. Das waren weitaus weniger als erwartet, dafür waren die Anwesenden umso kämpferischer: „Wird gebaut, so wird geklagt“, so die Botschaft. Ein Bürgbegehren gegen den noch zu treffenden Beschluss des Stadtrates am kommenden Mittwoch gilt als sicher. „Wir sind sehr zufrieden, dass trotz des schlechten Wetters so ein langer Protestzug zustande kommt“, kommentierte Mitorganisator Daniel Reinhardt von der Bürgerinitiative Haarzopf/Fulerum, während sich die ersten Protestler nach der Begrüßung auf dem Willy-Brandt-Platz mit Transparenten wie „Essen Betoncity 2017“ oder „Hände weg von Grünflächen“ auf die Rundreise durch die Essener Innenstadt machten. Sechs Bürgerinitiven (BI) von bedrohten – oder auch aus Solidarität nicht mehr von aktuellen Bauplänen betroffenen – Grünflächen hatten ihre Anhänger mobilisiert. Warum es nur so wenig waren? Neben dem Wetter dürfte auch die zentrale Lage Besucher gekostet haben, zu einem Protestmarsch in Haarzopf kamen vor einigen Wochen allein schon über 1000 Menschen.
 derwesten.de

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