Die CDU fordert Aufklärung über die Anmietung eines Kastenwagens der kreiseigenen Gesellschaft AQUIS durch den Juso Kreisverband.
Der Juso-Kreisvorsitzende Jan Eric Rippel räumte gegenüber dem SR ein, dass er mit einem Kastenwagen der kreiseigenen gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft AQUIS Ende Januar zu einer Wahlkampfaktion der Jusos Rheinland-Pfalz nach Lahnstein gefahren sei. Dort habe er gegen die Asylpläne der CDU-Kandidatin Klöckner protestiert.
Den Wagen habe er zuvor von der AQUIS angemietet, um Fahrräder und andere Hilfsgüter für Flüchtlinge in Kirkel einzusammeln. Danach habe er den Wagen allerdings auch noch für die Fahrt nach Lahnstein genutzt. Rippel entschuldigte sich dafür und erklärte, dass er einen Fehler gemacht habe.Die CDU im Kreistag sprach von einem "ungeheuerlichen Vorgang". Sie warf den Jusos vor, nicht nur auf Kosten des Kreises Wahlkampf betrieben, sondern auch noch eine Hilfsaktion für Flüchtlinge vorgetäuscht zu haben.
sr.de
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