Knapp sieben Monate vor der
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern zeichnen sich erhebliche Verluste
für die SPD von Ministerpräsident Erwin Sellering und der Einzug der
AfD in den Schweriner Landtag ab.
In
einer von der AfD beim Erfurter Meinungsforschungsinstitut Insa in
Auftrag gegebenen Wählerbefragung kommt die SPD - 2011 mit 35,6 Prozent
klarer Wahlsieger - nur noch auf 22 Prozent. Den größten Zuspruch erhält
trotz Kritik an der Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel mit
29 Prozent die CDU.
Die
bislang nicht im Landtag vertretene AfD kommt mit 16 Prozent nah an das
Ergebnis der Linken. Die größte Oppositionspartei erreicht 19 Prozent,
die Grünen liegen bei fünf Prozent. NPD und FDP kommen jeweils auf vier
Prozent und wären damit nicht im Landtag. Die Mecklenburg-Vorpommer
treten am 4. September an die Urnen.
Die
letzte Wahl 2011 gewann die SPD mit 35,6 Prozent, die CDU erhielt 23
Prozent. Auch die Linke (18,4 Prozent), die Grünen (8,7 Prozent) und die
NPD (6 Prozent) zogen in den Landtag ein.
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