In Bautzen kam es gestern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen
zwischen Flüchtlingen und Rechten. Laut Polizei waren es die
Flüchtlinge, von denen die Gewalt ausging. Nachzulesen unter anderem in
einem Bericht
auf zeit.de – ein Medium, dem wohl keine rechte Propaganda zum Vorwurf
gemacht werden kann. Laut Oberbürgermeister Alexander Ahrens gibt es
seit etwa zwei Wochen auf dem Kornmarkt ein Problem mit jugendlichen
Flüchtlingen. Auch sei es gelegentlich zu Pöbeleien und Beleidigungen
gekommen.
Da wundert es doch sehr, dass Herr Ahrens verlauten
lässt: "Es kann nicht sein, dass Bautzen zum Spielplatz von
gewaltbereiten Rechten wird." Herr Ahrens, ich kann mich nur wundern
über Sie. Ging die Gewalt hier nicht von Flüchtlingen aus? Müsste der
Satz nicht lauten: "Es kann nicht sein, dass Bautzen zum Spielplatz von
gewaltbereiten Flüchtlingen wird" ? Das alles ist ein Witz!
Natürlich mussten auch die Grünen wieder einen Kommentar ablassen.
"Die Ereignisse in Bautzen haben erneut gezeigt, wie schnell die
Situation eskalieren kann. Die Ruhe der letzten Monate war
offensichtlich eine trügerische", erklärte der Landtagsabgeordnete
Valentin Lippmann am Donnerstag. Die offensichtlich gefestigten rechten
Strukturen müssten endlich effektiv bekämpft werden.
Kurz
zusammengefasst will man also das Problem mit den gewalttätigen
Flüchtlingen dadurch lösen, indem man gegen Rechte vorgeht. Dass ist
doch genau so schwachsinnig wie nach Sylvester den Etat zur Bekämpfung
von Rechts um ein par Milliönchen zu erhöhen. Anscheinend sind unsere
Politiker nicht in der Lage, die Ursache eines Problems zu erkennen.
Dass rechte Recken und deren rassistische Parolen zu verurteilen sind,
das sollte ohnehin klar sein. Aber hier wird wieder versucht, die
Wahrheit unter den Teppich zu kehren. Aber die Menschen sind nicht dumm,
und wenn Gewalt von Flüchtlingen ausgeht, so soll man das auch laut
sagen dürfen.
Da die Grünen infolge dieser neuen Gewalt
irgendetwas tun müssen, rufen sie eben zum Kampf gegen Rechts auf. Es
ist ja auch viel einfacher eine Lösung zu wählen, welche überhaupt
nichts mit der Ursache des Problems zu tun hat als sich dem eigentlichen
Problem zu stellen.
Die würden warscheinlich auch ihrem Hund,
wenn dieser Flöhe hat, die Pfoten verbinden, damit er sich nicht mehr
kratzt, anstatt die Ursache, also die Flöhe, zu bekämpfen.
fischundfleisch
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