Wednesday, September 14, 2016

Bielefeld: Nordafrikanische Banden sind in der Innenstadt zum Problem geworden

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr in der Stadt: Nach der aufwendigen Umgestaltung ist der Kesselbrink zum Treff- und Sammelpunkt von Drogenhändlern, Dieben, Hehlern und Sextätern geworden. Auf dem zentralen Platz zwischen Polizei- und Telekom-Hochhaus sowie Volksbank-Baustelle haben seit langem kriminelle Banden aus Nordafrika das Sagen. Selbst die Polizei Bielefeld, die lange dazu geschwiegen hatte, räumt Probleme mit der Zuwandererklientel inzwischen ganz offen ein. »Es gibt vermehrt Diebstähle und Körperverletzungsdelikte zwischen verschiedenen Gruppen«, sagte Polizeisprecher Michael Kötter am Montag und kündigte eine Reihe von Razzien in der Innenstadt an. Aktuell sorgen vor allem jugendliche und junge erwachsene Männer aus Marokko auf dem Kesselbrink und rund um den Jahnplatz bis in das Neue Bahnhofsviertel hinein für negative Schlagzeilen, bestätigt die Polizei. Betroffene berichten von dreisten Diebstählen, bei denen sich der Täter in voller Fahrt auf Gepäckträger schwingt und das radelnde Opfer nach Beute abtastet.Zur Falle wird den Schilderungen zufolge auch die Brücke über den Ostwestfalendamm zwischen dem Freizeitbad Ishara und der Jöllenbecker Straße. Besonders Besucher des Musikclubs Forum laufen Gefahr, nachts von beiden Brückenseiten aus von Kriminellen in die Zange genommen zu werden. Neben Straßenraub und -Diebstahl ist in der Innenstadt immer wieder von sex­uellen Beleidigungen und Übergriffen auf Frauen die Rede.
 westfalen-blatt.de

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