Sunday, September 11, 2016

Gelsenkirchen-VerRotthausen

Hier einige Zitate dazu aus der WAZ:

Dann säßen die Bulgaren im gemeinsamen Hinterhof, grillten, diskutierten und grölten laut bis tief in die Nacht. „An Schlaf ist da nicht zu denken“. Gemütlich machten es sich die Zuwanderer auch auf dem Bürgersteig vor dem Haus. Oft genug, sagt Herbert Leipelt, lägen dann morgens haufenweise Essensreste und anderer Abfall auf dem Gehweg.Nebenbei erzählt der Senior von seinen Schockerlebnissen. Davon, dass die Neuankömmlinge ihre Notdurft auch schon aus dem Fenster heraus verrichteten und wie er ein Problem mit der Feuerwehr bekommen hat, als die Bulgaren Altöl aus dem Auto im Gully entsorgten. Der Hinterhof ist sein Grund und Boden. Mitunter, weiß der 75-Jährige, „ließen sie ihre Kinder toben, manchmal bis zwei drei Uhr morgens. Sie warfen Müll aus dem Fenster. Es waren so viele Menschen im Haus, die so viel Abfall produzierten, dass die Tonnen flugs überquollen.“ Schon oft haben sich Eigentümer Herbert Leipelt und Mieter Wolfgang Schweda auch gefragt, wovon die Neuankömmlinge lebten. „Oder wie sie die Miete bezahlen“, sagt Leipelt. „Hier im Hinterhof standen plötzlich Männer in schwarzen Anzügen und kassierten (das) Geld ein.“ Mittlerweile würde das drinnen stattfinden. Und als er die bulgarischen Mieter mal ansprach wegen ihrer Jobs, hätten sie geantwortet: „Fünf Kinder, davon können wir leben.“ Einer, der mit Schrott-Immobilien gute Geschäfte macht, ist nach Recherchen der Zeitung „Die Zeit“ Nuhcan Yildiz. Er betreibt seine Immobilienfirma in einem ehemaligen Bahnhofsgebäude in Schalke-Nord, ein Bild neben einem Wandteppich zeigt ihn stolz neben dem türkischen Präsidenten Erdogan. Dem Artikel zufolge lässt sich in Gelsenkirchen viel Geld verdienen. Ein Mitarbeiter von Yildiz äußerte sich laut „Zeit“ so: Der Kaufpreis eines Hauses liege hier nur beim Sechsfachen der Nettojahresmiete. In Berlin oder Hamburg sei es mindestens das 20-fache.
derwesten

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