Thursday, May 10, 2018

Mit Kindern in der Türkei: Frau erschleicht sich mehr als 100.000 Euro

Eine 39-jährige Frau aus Nortirol steht im Verdacht, seit rund 12 Jahren einen schweren Sozialbetrug begangen und sich daraus einen finanziellen Vorteil von mehr als 100.000 Euro erschlichen zu haben. Dies teilte die Polizei am Mittwoch mit.Die Frau zog im Jahre 2006 mit ihren damals zwei-und dreijährigen Kindern von Österreich in die Türkei, meldete diesen Umzug den österreichischen Behörden jedoch nicht. Hingegen erweckte sie den Anschein, sich mit ihrer Familie immer noch in Jenbach aufzuhalten. Sie gab ihre Jenbacher Gemeindewohnung nicht auf, bezahlte die Monatsmieten mittels ihres österreichischen Bankkontos weiter und erledigte Behördengänge bei Kurzbesuchen in Jenbach.Durch diese Täuschung ist es der 39-Jährigen laut den Beamten gelungen Sozialleistungen, wie Familienbeihilfe, Kinderbetreuungsgeld, Unterhaltsvorschusszahlungen und Notstandshilfe weiterhin zu beziehen – obwohl diese Leistungen nur dann zustehen, wenn die Leistungsbezieher ihren Lebensmittelpunkt auch tatsächlich in Österreich haben. Im Jahr 2016 kam die Beschuldigte wieder nach Österreich, um ihr drittes Kind auf die Welt zu bringen. Nachdem auch für dieses Kind Sozialleistungen beantragt worden sind, begab sich die Frau wieder in die Türkei und hatte sich somit auch diese Bezüge erschlichen. Nachdem die Verdächtige von den gegen sie gerichteten polizeilichen Ermittlungen erfahren hatte, kehrte sie mit ihren drei Kindern nach Jenbach zurück. Sie zeigt sich gegenüber den ermittelnden Beamten geständig. Laut Angaben der Polizei soll sich der Schaden auf einen niedrigen, sechstelligen Eurobetrag belaufen.
https://www.unsertirol24.com/2018/05/09/mit-kindern-in-der-tuerkei-frau-erschleicht-sich-mehr-als-100-000-euro/

1 comment:

Aarne Bittner said...

Die Formulierung "eine Frau aus Nordtirol" ist schon mal falsch. Richtig wäre "eine Frau aus der Türkei die in Nordtirol Sozialhilfe kassiert".