Der ehemalige iranische Präsident Khatami wurde in Freiburg freudig empfangen.
Die Gernegroßstadt Freiburg war vorige Woche ganz aus dem Häuschen. Endlich einmal Besuch von internationalem Rang! Dass es sich dabei um den früheren iranischen Präsidenten Mohammed Khatami handelte, war kein Zufall. Denn Freiburg unterhält als einzige Stadt Deutschlands eine Städtepartnerschaft mit einer iranischen Stadt, mit Isfahan. Schon deshalb überboten sich die Lokalgrößen in Lobpreisungen des Gastes. Oberbürgermeister Dieter Salomon (Grüne) hob hervor, dass der Iran während Khatamis Präsidentschaft einen Weg gegangen sei, der durch »mehr Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Freiheit für die Menschen« charakterisiert war. Universitätsrektor Hans-Jochen Schiewer würdigte Khatami als »bedeutenden Theologen und Philosophen«, der stets den Ausgleich mit dem Westen suche. Die Badische Zeitung wollte nicht zurückstehen: »Ein Mullah im Münster« meldete sie angetan vom »Hoffnungsträger«, der den so dringend nötigen Dialog zwischen den Religionen und Kulturen führe.
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