Sunday, January 10, 2016

Kritik an "Moslem-Demo" in Bozen

Der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion) kritisiert die gestrige Demonstration von Moslems in Bozen als "marschierende Parallelgesellschaft".
"Es sollte keine Demo einer Gruppe mit rein arabischen Sprechchören und arabischen Transparenten genehmigt werden", so Pöder.
"Meinungs- und Demonstrationsfreiheit impliziert, dass wenigstens eine der landesüblichen Sprachen verwendet wird um der Bevölkerung und auch den Ordnungskräften wenigstens die Chance zu geben, den Inhalt der Demonstration zu verstehen. Daran ändern auch zwei drei kleinere italienischsprachige Tafelen nichts, die von den marschierenden und laut Sprechchöre skandierenden Muslimen mitgetragen wurden", so Pöder.
"Wenn die demonstrierenden Moslems tatsächlich, wie sie behaupten, sich in den Sprechchören vom Terrorismus und von Gewaltübergriffen distanziert haben, ist das positiv zur Kenntnis zu nehmen." Das ändert jedoch laut Pöder nichts an der Tatsache, dass eine laut Allahu-Akbar-Rufende Parallelgesellschaft durch Bozen gezogen ist.
"Ein Ruf, der auch von nicht friedliebenden Moslems als Schlachtruf verwendet wird. Zudem äußert sich in der in ausländischer Sprache gehaltenen Demo auch eine Respektlosigkeit gegenüber der einheimischen Bevölkerung und eine Integrationsunwilligkeit. Gerade die Deutschen und Ladiner mussten in Südtirol nach der Annexion lange um die Anerkennung und den Respekt vor ihren Sprachen kämpfen. Diesen Respekt wir auch von Zuwanderern und nicht nur von den im Lande lebenden Italienern. Und auch die in Bozen in überwiegender Zahl lebende italienischsprachige Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass ihre Sprache auch von Zuwanderern respektiert wird. Die Sicherheitskräfte sollten eine arabische Demonstration nicht mehr genehmigen. Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht gilt für jeden, aber dann bitte in wenigstens einer der landesüblichen Sprachen", schließt Pöder.
 suedtirolnews.it

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