Tuesday, March 08, 2016

Dortmund, Soest: Aliasnamen: 2x Libyen, 1x Marokko - 29-Jähriger wurde mit Haftbefehl gesucht

Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften gestern Abend (07. März), im Dortmunder Hauptbahnhof, einen 29-jährigen Mann aus Libyen. Der Mann wies sich lediglich mit einem Registrierbogen einer Notunterkunft in Soest aus. Während der Identitätsfeststellung stellten die Beamten fest, dass der Überprüfte sich bereits seit mehreren Jahren im Bundesgebiet aufhielt. Er verwendete in dieser Zeit bereits drei Aliasnamen. Hierbei veränderte er lediglich sein Geburtsdatum sowie in einem anderen Fall die Nationalität. Durch die Begehung von Diebstählen im Jahre 2014, wurde der 29-Jährige vom Amtsgericht in Chemnitz, im Mai 2015, zu einer Geldstrafe von 550,- Euro verurteilt. Gezahlt hatte er nie. Stattdessen tauchte der Verurteilte unter. Im Februar 2016 schrieb die Staatsanwaltschaft Chemnitz den Libyer zur Fahndung aus. Gestern, um 17:30 Uhr, erfolgte die Festnahme. Die Geldstrafe konnte oder wollte er auch auf der Bundespolizeiwache nicht zahlen. Daraufhin wurde er zur Verbüßung einer 55-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die JVA Dortmund überstellt.

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