Bei den Kommunalwahlen in Hessen hat die AfD stark abgeschnitten. Politiker der etablierten Parteien äußerten sich in ersten Reaktionen besorgt. In Frankfurt sieht die SPD das Ende der schwarz-grünen Koalition gekommen.
Bis das Ergebnis der Kommunalwahlen endgültig feststeht, werden noch Tage vergehen. Doch an einem starken Abschneiden AfD bestand bereits am Sonntagabend kaum noch ein Zweifel. In der 3.500-Einwohner-Gemeinde Bad Karlshafen (Kassel), die als erste im Land ein Trendergebnis vorlegte, lag die AfD bei 22,3 Prozent - und war damit zweitstärkste Kraft.Auch in Frankfurt, Neu-Isenburg, Kassel, Offenbach oder Darmstadt verfestigte sich der Trend zugunsten der AfD. Die Partei war in 18 von 426 Gemeinden angetreten und in allen Kreisen außer Werra-Meißner.
Der Gießener CDU-Politiker und Staatsminister im Kanzleramt Helge Braun nannte das Abschneiden der AfD "für unsere kommunale Arbeit sehr, sehr unangenehm". SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel nannte das Ergebnis der Partei bedauerlich.
hessenschau.de
UPDATE
Bis das Ergebnis der Kommunalwahlen endgültig feststeht, werden noch
Tage vergehen. Doch an einem starken Abschneiden AfD besteht kein
Zweifel mehr: In der Stadt Kassel erreichte die AfD so im Trendergebnis
12,2 Prozent, in Offenbach 10,3 Prozent. Auch in Frankfurt, Neu-Isenburg
oder Darmstadt verfestigte sich am Sonntagabend der Trend zugunsten der
AfD.
UPDATE
In Wiesbaden steuerte die AfD
am Sonntagabend darauf zu, drittstärkste Kraft in der
Stadtverordnetenversammlung zu werden. Bei der Auszählung zum
Trendergebnis kam die Partei nach Auswertung von 224 der 248 Wahlbezirke
auf 16,2 Prozent und lag damit hinter SPD (24,3 Prozent) und CDU (23,2 Prozent). Im Wiesbadener Stadtparlament stellte bislang die CDU die größte Fraktion.
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