Tuesday, March 15, 2016

Südtirol: „Landesregierung bevorzugt Ausländer!“


Bild: LPA (Archiv)

Die Südtiroler Landesregierung lege gemäß zweier Landesgesetze aus den Jahren 1998 und 2008 die Anzahl der Mietwohnungen des WOBI und das Ausmaß der Mittel für den Bau, den Kauf und die Wiedergewinnung von Wohnungen für den Grundwohnbedarf, sowie das Wohngeld fest. Dabei werde eine bestimmte Quote den Nicht-EU-Bürgern und den Staatenlosen vorbehalten.
„Ausländer werden bevorzugt“
„13,3 Prozent oder 50 Stück der geförderten Wohnungen im Jahr 2016 sollen Nicht-EU-Bürgern zugutekommen, obwohl diese nur etwa 6 Prozent der ansässigen Bevölkerung in Südtirol ausmachen“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas einleitend fest und kritisiert die unverhältnismäßige Übervorteilung der Ausländer.
„Aus dem Bedarf an geförderten Wohnungen und der zahlenmäßige Stärke der Nicht-EU-Bürger wird ihnen eine jährliche Quote an den entsprechenden Wohnungen zugewiesen“, erklärt Blaas.
„Ausländer haben höheren Bedarf“
Ausländer hätten laut den Freiheitlichen einen weit höheren Bedarf an geförderten Wohnungen gegenüber Einheimischen. Ihr Bedarfsdruck bevorzuge sie schlussendlich bei der Quotenvergabe, die unverhältnismäßig auf Kosten der Einheimischen ausfalle.
Daher müsse dieser Entwicklung entschieden ein Riegel vorgeschoben werden, so die Partei abschließend.
 unsertirol24

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