Tuesday, May 10, 2016

Ex-Präsident Klaus unterstützt "Alternative für Tschechien"

Der tschechische Ex-Präsident Vaclav Klaus (74) hat die geplante Gründung einer Partei „Alternative für Tschechien“ begrüßt. Die Pläne seien „Ausdruck eines schrittweisen Erwachens der tschechischen Gesellschaft“ und eine „spontane Reaktion auf die Stimmungsentwicklung“, hieß es am Dienstag in einer Stellungnahme seines Prager Instituts. Hinter den Plänen für eine „Alternative für Tschechien“ stehen mehrere sog. Rechtspopulisten des „Blocks gegen den Islam“. Die Gruppierung des Budweiser Hochschuldozenten Martin Konvička hatte vor kurzem ihre Zusammenarbeit mit der rechten Partei Úsvit (Morgenröte) aufgekündigt. Nun wollen die Islamgegner offenbar eigene Wege gehen, schreibt die Deutsche Presseagentur (dpa). Die „Alternative für Tschechien“ hat bereits eine Internetadresse registriert und will nach eigenen Angaben „national orientiert, euroskeptisch und liberal-konservativ“ sein. Sie hat zudem damit begonnen, die erforderlichen 1000 Unterschriften für die Registrierung als Partei beim Innenministerium zu sammeln. Der bekannte EU-Kritiker Klaus war Ende April beim Bundesparteitag der Alternative für Deutschland in Stuttgart aufgetreten und hatte sich gegen eine „Dämonisierung“ dieser Partei verwehrt.

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