"“Nachdem Klaus Brasch, Sohn des ehemaligen stellvertretenden
Kulturministers der DDR Horst Brasch, 1973 die Schauspielschule in
Berlin beendet hatte, folgten Theaterengagements in Neustrelitz,
Schwerin und Berlin. Er gehörte als Gast zum Ensemble der Volksbühne
Berlin, spielte in Filmen der DEFA und des DDR-Fernsehens und galt als
begabter junger Schauspieler. 1976 wurde er durch Anetta Kahane, die als
inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit arbeitete,
denunziert: „Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch
und Thomas Brasch.“[1] Er starb kurz vor seinem 30. Geburtstag am 3.
Februar 1980 an einem Cocktail aus Alkohol und
Schmerztabletten."
Peter Zangerl
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