Monday, February 19, 2007

Australien: Keine Sonderrechte für muslimischen Kriminellen

Ein in Australien wegen Rauschgifthandels zu sechs Jahren Haft verurteilter muslimischer Drogendealer ist vor dem obersten Gericht Westaustraliens mit dem Antrag gescheitert, seine Strafe erheblich zu reduzieren, weil er Muslim sei. Der 22 Jahre alte Straftäter entstammt ursprünglich einer streng islamisch lebenden südafrikanischen Familie, in der Alkohol und Rauschgift mit einem Tabu belegt sind. Nachdem er im Alter von 21 Jahren seine Familie verließ, handelte er in Australien mit LSD, Haschisch und Amphetaminen. Die geforderte Strafreduzierung begründete der Muslim nun damit, der ihn in Australien umgebende "exzessive westliche Lebensstil" habe ihn für die Versuchungen des Lebens als Rauschgiftdealer anfällig gemacht. Der oberste Gerichtshof wies das Ansinnen zurück (Quelle: TheWEst.com.au 18. Februar 2007)

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