Thursday, January 21, 2016

Dänemark: Schweinefleischkonsum gegen die Islamisierung


In der dänischen Stadt Randers sollen öffentliche Einrichtungen in Zukunft Schweinefleisch, weil Teil der Esskultur des Landes, servieren müssen.Der Vorschlag der rechtspopulistischen dänischen Volkspartei (DF) sorgte für landesweite Schlagzeilen: Öffentliche Einrichtungen in der dänischen Stadt Randers müssen Schweinefleisch verpflichtend auf ihre Speisekarte setzen. Mit 16 gegen 15 Stimmen im Stadtrat wurde die umstrittene Verordnung nun angenommen, berichtet "Der Spiegel". Die dänische Esskultur darf nicht verloren gehen, war das zentrale Argument der rechtspopulistischen Wortführer. Schulen und Kindergärten sind nun verpflichtet traditionelles dänisches Essen zu servieren. Dazu zählt auch Schweinefleisch. In welchem Maß der Beschluss umgesetzt wird, ist noch offen. Natürlich solle niemand zum Schweinefleischkonsum gezwungen werden, versichern die Initiatoren.Auslöser der Debatte war ein Vorfall in einer dänischen Kinderbetreuungsstätte, in der Schweinefleisch aufgrund mangelnder Nachfrage vom Speiseplan gestrichen wurde. Danach rief der dänische Rechtspopulist Martin Henriksen via Facebook zur Rettung der dänischen Esskultur auf. "Was kommt als Nächstes?", empörte sich der Politiker im Hinblick auf den islamischen Einfluss in Dänemark. Die Debatte um den Speiseplan in Kindergärten war bereits 2013 entfacht worden, als dänische Politiker darauf hinwiesen, dass die öffentlichen Einrichtungen kein Schweinefleisch mehr servierten.
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