Es
gebe seit mehreren Wochen „in einigen Schwimmhallen vermehrt Verstöße
gegen die Haus- und Badeordnung durch junge männliche Badegäste mit
Migrationshintergrund“, erklärte Rathaussprecher Volker Rasch. Er sprach
von Lärmstörungen, riskantem Verhalten im und am Becken, aber auch vom
„Missachten der Intimsphäre von Frauen“.
Die
jungen Männer waren nach LVZ-Informationen vorwiegend arabischer oder
nordafrikanischer Herkunft. Die Vorfälle ereigneten sich bislang
hauptsächlich im Freizeitbad Grünauer Welle und in der Schwimmhalle Süd
in der Tarostraße. Beide befinden sich in der Nähe zu großen
Asylbewerberunterkünften. Aus den Schwimmbädern wurde berichtet, dass
die Männer gezielt die Frauenduschen betreten und die körperliche Nähe
zu weiblichen Badegästen gesucht haben. Es gebe auch Fälle penetranter
Anmache. Von sexuellen Übergriffen und Vergewaltigungen ist bislang
nichts bekannt. Die Vorfälle ereigneten sich sowohl aus kleinen Cliquen
als auch aus größeren Gruppen von bis zu 30 Personen heraus. Mitunter
waren die Flüchtlinge in Begleitung von Betreuern, die die Zwischenfälle
jedoch auch nicht verhindern konnten. Mitunter hätten die Männer nach
LVZ-Informationen keine Badesachen dabei, gingen mit Straßenbekleidung
oder Unterwäsche ins Wasser, verließen die Bäder ohne nachzuzahlen,
missachteten die Anweisungen des Personals, besonders von weiblichen
Bademeistern. Eine in der vorigen Woche zu dem Problem geplante
Zusammenkunft von Verantwortlichen der städtischen Sportbäder GmbH und
Vertretern einer Flüchtlingsunterkunft war von den Betreibern des Heimes
abgesagt worden.
Ein ungestörter Badebetrieb sei immer schwieriger zu gewährleisten, heißt es in einem internen Rathaus-Papier.lvz.de
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