Friday, January 22, 2016

Ein Stadtteil für Flüchtlinge - Berlin plant XXL-Unterkunft

Die Stimmung ist gereizt. Da prallen zwei Aufregerthemen zusammen in Berlin: die aus Sicht vieler Bürger mangelhafte Unterbringung von Flüchtlingen - und die Zukunft des von wohl ebenso vielen heiß geliebten Tempelhofer Felds. Vor eineinhalb Jahren haben engagierte Berliner per Volksentscheid eine Bebauung des ehemaligen Flughafengeländes verhindert. Jetzt streiten die gleichen Leute am gleichen Ort wieder mit der rot-schwarzen Landesregierung - über die möglicherweise bald größte Flüchtlingsunterkunft Deutschlands.SPD und CDU wollen am Rand der riesigen Freifläche mitten in der Hauptstadt bis zu 7.000 Flüchtlinge unterbringen - in den ehemaligen Flughafen-Hangars, für drei Jahre befristet, aber auch in Hallen und Containern neben dem Flughafen-Gebäude. Dafür wollen sie das per Volksentscheid entstandene Gesetz ändern - und ziehen Zorn auf sich. Bild zu Grenzkontrollen, Kufstein, Deutschland, Österreich Polizei stößt an ihre Grenzen Macht der Berliner Senat seine Pläne wahr, entstünde nach aktuellem Stand die bundesweit größte Notunterkunft. Nirgendwo leben derzeit mehr Flüchtlinge auf einem Fleck. Nicht in Gießen, wo es in einer großen Unterkunft zu Spitzenzeiten 5.500 Menschen waren. Auch nicht in Heidelberg, wo eine ehemalige Kaserne zwar mehr Kapazität hätte, bisher aber ebenfalls nur mit rund 5.000 Flüchtlingen belegt wurde.
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