Linzer Hallenbad ließ Pädophilen laufen

Ein Mann soll Anfang Jänner vor einem Sechsjährigen im Linzer
Parkbad (Foto) masturbiert haben. Die Mutter ging daraufhin zu einem
Angestellten des Bades, der soll ihr jedoch gesagt haben, er könne
nichts tun. Das dementiert der Bäderbetreiber. Der Pädophile sei des
Bades verwiesen worden. Die Polizei versteht die Welt nicht mehr: Warum
hat niemand die Polizei gerufen?
Bei dieser Geschichte passt einiges nicht zusammen: Laut "ooe.orf.at"
und einer Anzeige bei der Polizei soll ein Mann "vermutlich aus
Nordafrika" am 10. Jänner einen Sechsjährigen im Kinderbecken belästigt
haben.
Mann masturbierte vor Buben, Mutter ging nach 9 Tagen zur Polizei
Die Mutter war mit ihrer 10-jährigen Tochter und ihren sechs- und
dreijährigen Söhnen im Linzer Parkbad. Der Sechsjährige planschte im
Kinderbecken, am Beckenrand soll der 30- bis 40-jährige Mann masturbiert
haben. Außerdem habe der ihrem Sohn auf die Schulter geklopft, so die
Mutter zur Polizei. Die Anzeige ging bei der Polizei Linz am 19. Jänner,
neun Tage nach dem Vorfall, ein.
Bad-Angestellter wollte laut Mutter nichts tun
Die Mutter schilderte, sie sei anschließend sofort zu einem Mitarbeiter
des Bades gegangen, doch der habe sie abblitzen lassen. Wenn er selbst
nichts gesehen habe, könne er auch nichts unternehmen, soll der
Angestellte laut Mutter gesagt haben. Die Linz AG hingegen behauptet,
der Pädophile sei aus dem Bad geworfen worden.
Polizei: Nicht laufen lassen, 133 rufen
Das wiederum entsetzt die Polizei. Man müsse unbedingt den Polizeinotruf
wählen, wenn so etwas passiere. Hier herrsche dringender
Handlungsbedarf, man könne doch einen Pädophilen nicht einfach aus dem
Bad werfen, ohne die Polizei zu verständigen. Die Linz AG kündigte an,
ihre Personal nachschulen zu wollen.
No comments:
Post a Comment