Nach einem schweren sexuellen Übergriff auf einer Wasserrutsche hat das Erlebnisbad in Norderstedt
in Schleswig-Holstein Konsequenzen angekündigt. Das Bad wolle spezielle
Rutschzeiten für Kinder, Jugendliche und Frauen testen – Männer dürften
zu diesen Zeiten dann nicht mehr rutschen, berichtete NDR 1 Welle Nord.
Zudem
sollen künftig mehr und auch als Badegäste getarnte Sicherheitsleute
eingesetzt werden. "Die schwimmen hier durch die Gegend", zitierte der
Sender den Center-Manager des Bades.
Wie das "Hamburger Abendblatt" und die "Bild"
berichteten, sollen zudem weitere Kameras installiert sowie Piktogramme
aufgehängt werden, die zeigen, dass das Anfassen von Badegästen gegen
deren Willen verboten ist. In dem Hallenbad sollen der Polizei zufolge ein 14-jähriger Jugendlicher
und ein 34 Jahre alter Mann aus Afghanistan zwei weibliche Badegäste an der Rutsche sexuell genötigt haben. Eine 14-Jährige und eine 18-Jährige hatten sich nach dem Vorfall am Sonntag an das Sicherheitspersonal gewandt.
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