China verweigert deutschen Staatsbürgern mit türkisch klingenden Namen offenbar häufig die Einreise. zumindest, wenn er einen türkisch klingenden Namen trägt oder vorher in der Türkei war. Davon berichtet die Handelskammer. Der Grund ist offenbar Angela Merkels Flüchtlingspolitik.
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag bekomme immer wieder Hinweise darauf, dass dies geschehe, sagte DIHK-Außenhandelschef Volker Treier gegenüber der "WirtschaftsWoche". Die Visa-Vergabe sei jedoch wichtig angesichts des starken deutschen Engagements in China mit "über 5000 Unternehmen, mehr als 70 Milliarden Euro Investitionsbestand und rund einer Million Beschäftigten vor Ort".Nach Informationen der Zeitung lehnen die chinesischen Konsulate in Deutschland neben Geschäftsleuten mit türkischen Namen auch Touristen ab – darunter auch solche mit deutsch klingenden Namen, die sich zuvor aber längere Zeit in der Türkei aufgehalten haben. Als Hauptgrund für die restriktive Politik vermutet der DIHK "die angespannten Beziehungen zwischen China und der Türkei" wegen des Konflikts um die muslimische Minderheit der Uiguren in Westchina.
Ein weiterer Grund soll laut "WirtschaftsWoche" Deutschlands Politik der offenen Grenzen gegenüber Flüchtlingen aus dem Nahen Osten sein. Aus Sicht der chinesischen Regierung habe Deutschland auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise vor zwei Jahren nicht ausreichend kontrolliert, welche Personen über die Grenze ins Land gelangten. China fürchtet scheinbar, unter den Antragsstellern für ein Visum könnten sich auch mögliche Terroristen oder türkische Aktivisten befinden.
http://www.focus.de/politik/videos/handelskammer-klagt-an-angst-vor-terror-china-verweigert-deutschen-mit-tuerkischen-namen-die-einreise_id_7827765.html?fbc=fb-shares%3FSThisFB%3Ffbc%3Dfb-shares
No comments:
Post a Comment