Zu dem Vorfall kam es gleich zu Beginn des Parteitags, als Trüpel einen Redebeitrag zur aktuellen bundespolitischen Situation lieferte. In ihrer Ansprache hatte sich Trüpel den Aussichten für ein schwarz-gelb-grünes Bündnis im Bund gewidmet. Sie warnte davor, sich dem Projekt zu verweigern: "Wenn das Verhandlungsergebnis gut genug ist, sollten wir es machen." Und dann setzte sie völlig unerwartet zu einem verbalen Ausfall an: „Wenn Merkel das nicht hinkriegt, dann ist sie weg. Und dann kommt dieser rechte, schwule Jens Spahn vielleicht. Daran habe ich nun gar kein Interesse“. Mit dem „rechten, schwulen Jens Spahn“ war der parlamentarische Staatssekretär im Bundesfinanzministerium gemeint, der als prominenter Vertreter des konservativen CDU-Flügels gilt. „Das ist mir als homophob von Buten un Binnen und Radio Bremen ausgelegt worden“, schreibt Trüpel in einem Schreiben an die Grünen.
https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-helga-truepel-laesst-mitgliedschaft-bei-den-bremer-gruenen-ruhen-_arid,1667964.html
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