Auf der offiziellen Liste der beliebtesten Kindernamen der Stadt Wien findet sich kein Mohammad - in der internen Version des Magistrats, die nicht an die Medien geschickt wird, aber sehr wohl: Der muslimische Name ist bereits auf Platz 5 der Top 10. "Beide Listen sind korrekt. Wir wollen sicher nichts verschweigen, das wird korrigiert", sagt der Sprecher des Wiener Bürgermeisters zu.David vor Maximilian, Alexander, Paul, Lukas, Leon, Elias, Tobias, Benjamin und Noah: Auf der offiziellen Website des Magistrats der Stadt Wien sind gleich mehrere Namen aus der Bibel unter den Top 10, muslimische Vornamen fehlen auf dieser Liste, trotz des seit Jahren dokumentierten verstärkten Zuzugs aus arabischen Ländern in die Bundeshauptstadt.Bei Recherchen der "Krone" tauchte nun aber eine weitere Liste auf: Auf dieser haben die Beamten - korrekterweise - die verschiedenen Schreibweisen von Namen (Alexander/Aleksander oder eben Mohammad/Muhammad) addiert. Und in diesem Ranking ist Mohammad bereits seit 2014 unter den Top fünf der beliebtesten Kindernamen. Die Zahl steigt: Im Jahr 2010 nannten 99 Eltern ihren Buben Mohammad, 2016 waren es bereits 124.
http://www.krone.at/597817
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