Die Idee des Multikulturalismus und die schrankenlose Bejahung der
massenhaften Zuwanderung war von Anfang an, neben dem Interesse aus der
Wirtschaft, ein Lieblingsprojekt linksgrüner Akademiker, die in der
Regel weder mit den Neuankommenden beruflich, noch vom Wohnstandort her,
in Konkurrenz oder Nachbarschaft treten. In der Regel wissen die
gehobenen Mittelschichten nichts von der Lebenswirklichkeit derjenigen,
denen sie reflexhaft Rassismus unterstellen, wenn sie von den
Integrationsleistungen die sie täglich erbringen müssen, schlicht
überfordert sind und dagegen aufbegehren. Wer Tür an Tür mit einer
arabischen Großfamilie mit angeschlossenem Clan wohnt und über keinerlei
finanzielle Mittel verfügt umzuziehen, hat in der Regel andere
Alltagsprobleme als ein Heribert Prantl in seinem Münchner Nobelviertel.
In der Leugnung der Probleme und der Diskreditierung der deutschen
Unterschichten und der „vergifteten Mitte der Gesellschaft“ drückt sich
ein Sozialrassismus aus, der von den Betroffenen immer deutlicher
gespürt wird und aktuell wohl stärker als je zuvor zu ohnmächtiger Wut
oder resignativer Apathie führt: Wie soll man etwa einem Hartz-IV
Empfänger erklären, dass Asylanten, die weder die deutsche Sprache
beherrschen, zum Teil Analphabeten sind und keinen Cent in die
Sozialkassen bezahlt haben, faktisch mit Menschen gleichgestellt werden,
die 20 oder 30 Jahre gearbeitet und unverschuldet arbeitslos geworden
sind?
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