Fanden es laut ZDF-Politbarometer Anfang September 2015 noch 66
Prozent der Befragten richtig, Zehntausende Flüchtlinge aus Ungarn
einreisen zu lassen, so verlor diese flüchtlingspolitische
Vorgehensweise angesichts zunehmender multidimensionaler
„Aufnahmeprobleme“ und trotz migrantophiler Dauerberieselung in den
Medien relativ rasch an Rückhalt. Laut einer Anfang Oktober
veröffentlichten Studie hielten nunmehr 59 Prozent die eigenmächtige
Entscheidung der Kanzlerin für falsch. In Ostdeutschland lehnten sogar
69 Prozent Merkels Flüchtlingspolitik ab, und selbst in den
südlich-christlichen Vorzeigeländern Bayern und Baden-Württemberg mit
starkem „willkommenskulturellen“ Konformitätszwang lag die Ablehnung bei
55 Prozent.
90 Prozent vertreten mittlerweile die Ansicht, die Zahl der jährlich
nach Deutschland kommenden Asylsuchenden sollte begrenzt werden. „Einen
Aufnahmestopp von Flüchtlingen befürworten fast drei Viertel der
Befragten (72 Prozent), jeder Dritte fordert dies sehr deutlich. Auch
hier ist es wieder der Osten, der mit 83 Prozent diese Forderung
deutlich stärker unterstützt als der Westen mit 69 Prozent.“
Nach weiteren Umfrageergebnissen der Initiative Markt- und
Sozialforschung e.V. sehen zwar zwei Drittel Deutschland „als
Einwanderungsland, jedoch sind über drei Viertel (78 Prozent, H.K.) der
Meinung, die Zuständigkeit für Flüchtlinge sollte weiterhin bei dem
ersten sicheren Land liegen, welches ein Flüchtling erreicht. Mehr als
vier Fünftel (81 Prozent, H.K.) wollen wieder Grenzkontrollen
einführen.“[1]
Bereits Ende September machte das Meinungsforschungsinstitut
infratest dimap darauf aufmerksam, dass 68 Prozent der Wahlberechtigten
mit der aktuellen Flüchtlings- und Asylpolitik unzufrieden sind. „Das
Unbehagen besteht parteiübergreifend. Besonders groß fällt die Distanz
zur derzeitigen Politik bei den Anhängern der Linken aus, in den Reihen
der nicht im Bundestag vertretenen Parteien sowie bei den Bundesbürgern,
die momentan von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch machen würden.“ 63
Prozent sind der Auffassung, dass die aktuelle Flüchtlings- und
Asylpolitik das Land überfordere. „Sechs von zehn (57 Prozent) fürchten,
dass mit den Flüchtlingen Kriminalität und Terror-Gefahren steigen
könnten. Belastungen werden zudem für das Schul- und Bildungssystem
erwartet. So rechnet jeder Zweite (47 Prozent) mit einer sinkenden
Unterrichtsqualität.“[2]
Nach einer Umfrage des Instituts Insa für „Focus Online“, in der vom
9. bis zum 12. Oktober 2.191 Bürger befragt wurden, wünschte sich jeder
dritte Deutsche angesichts der aktuellen Flüchtlingspolitik den
Rücktritt von Angela Merkel. Generell ist das Ansehen der deutschen
Politik an einem neuen Tiefpunkt angelangt. „Eine Umfrage im Auftrag der
SPD ergab, dass über zwei Drittel der Bürger (69 Prozent) glauben, dass
die Bundesregierung die Flüchtlingssituation nicht oder eher nicht
unter Kontrolle hat. 20 Prozent der Befragten trauen derzeit gar keiner
Partei zu, die Flüchtlingskrise zu bewältigen, heißt es in der
Befragung, über die Zeitungen der Essener Funke-Mediengruppe berichten.“[3]
Die nach Deutschland einströmenden Asylsuchenden sind zu zwei
Dritteln Muslime, die aus ihren Herkunftsregionen islamische
Grundüberzeugungen und Prägungen in ihrem „mentalen Gepäck“ mitbringen.
Dadurch erhält die Kontoverse über die Beschaffenheit des Islam und
dessen Auswirkungen auf die deutsche Aufnahmegesellschaft eine neue
Brisanz.
Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie
Allensbach lehnt eine große Mehrheit die vom ehemaligen
Bundespräsidenten Christian Wulff in die Welt gesetzte These ab, der
Islam gehöre zu Deutschland. In Ostdeutschland ist die Ablehnung dabei
mit 75 Prozent noch höher als im Westen mit 60 Prozent. Die Skepsis
zieht sich durch alle Altersgruppen, wobei Jüngere, die durch das
kulturrelativistische (islamapologetisch-muslimophile) Bildungssystem
mit seinen typischen „Gesinnungsverpflichtungen“ gegangen sind,
vergleichsweise unkritischer urteilen. Dennoch liegt auch in der
jüngsten Altersgruppe die Ablehnung noch bei 55 Prozent.
Anstatt realistisch anzuerkennen, dass die kritische Einstellung zum
Islam und seinen Protagonisten großenteils rational-kenntnisbasiert,
fortschrittlich-emanzipatorisch motiviert und mithin mehr als legitim
ist, schwingt bereits ein resignativer Unterton mit, wenn die politisch
abhängigen „Auftragsforscher“ feststellen, bei vielen islamkritisch
eingestellten Personen überwiege ein Gefühl der „Fremdheit“ gegenüber
muslimischen Glaubensangehörigen, das „durch die Bemühungen der Akteure
des öffentlichen Lebens nur schwer überwunden werden kann. Diese Frage
wird uns weiter beschäftigen“, sagte der Meinungsforscher mit Blick auf Hunderttausende von Flüchtlingen.
Mit der letzten trivialen Aussage hat der „Meinungsforscher“ durchaus
Recht. Fragt sich nur, wie die reaktionär-islamapologetischen
„Bemühungen der Akteure des öffentlichen Lebens“ noch effektiver
überwunden, zurückgedrängt und schließlich ausgeschaltet werden können.[4]
Mittlerweile lässt sich auch nicht mehr vertuschen, dass es nicht
bloß die leicht vorhersehbare Enge in den überfüllten
Flüchtlingsunterkünften ist, die dort zu gewalttätigen
Auseinandersetzungen führt. Die tiefer liegende Ursache liegt vielmehr
im bereits angesprochenen „mentalen Gepäck“ der überwiegend
islamisch-normativ geprägten Immigranten. Dabei spielen insbesondere
ethnoreligiöses Stammesdenken, eine leicht „entsicherbare“ Aggressivität
und unkontrollierter Machismus eine wesentliche Rolle. So ist es eben
kein Zufall, dass die gewaltsam ausgetragenen Konflikte fast immer in
Form ethno-religiöser Lagerbildungen ausgetragenen werden: Syrer gegen
Marokkaner, Afghanen gegen Albaner, Eritreer gegen Iraker etc. Häufig
kommt es in den Unterkünften als Fortsetzung importierter
Verfolgungsmuster auch zu Übergriffen von Muslimen auf Christen und
Jesiden. Todesdrohungen, körperliche Attacken, Mobbing sind an der
Tagesordnung und haben ein Ausmaß erreicht, dass selbst Report München
nicht mehr wegschauen mochte. Verbreitet sind nicht zuletzt auch
sexuelle Belästigungen von Frauen bis hin zu Vergewaltigung. Die meisten
Vorfälle werden wohl verschleiert, aber in einem jüngst in die
Öffentlichkeit gelangten „Brandbrief“ heißt es, „viele der Frauen würden
nur in Straßenkleidern schlafen und nachts nicht mehr zur Toilette
gehen, da es auf den Fluren zu ‚Überfällen und Vergewaltigungen gekommen
ist‘“.[5]
Eine Übersicht über die zahlreichen Vergewaltigungen innerhalb und
außerhalb von Asylunterkünften vermittelt der Bericht von Soeren Kern
„Deutschland: Welle von Vergewaltigungen durch Migranten“.[6]
Solche Verhaltensweisen sind nicht wirklich überraschend. Sie
basieren auf dem islamtypischen Frauenbild, wonach die Frau als
triebhafte Abgesandte teuflischer Versuchung angesehen wird und
letztendlich die Alleinverantwortung für die durch sie ausgelöste
Begierde des Mannes trägt. Es ist an ihr als minderwertiges Wesen, ihre
Reize zu verbergen und nicht Aufgabe des Mannes, seine Triebe zu
kontrollieren. So hat das islamisch-patriarchalische Frauenbild im
Endeffekt zur Blockierung einer männlichen Selbstkontrolle des
Sexualverhaltens durch Verinnerlichung und Sublimierung beigetragen. Wie
Ayubi (2002, S. 60) klarstellt, „legt die arabisch-islamische Kultur
den Nachdruck auf die Durchsetzung der Moral ‚von außen’ anstelle ‚von
innen’ – auf Vorkehrungsmaßnahmen anstelle von ‚verinnerlichten
Verboten’. Anstelle von Männern Sozialisierung und Erziehung zur
Selbstbeherrschung zu erwarten, besteht die Lösung im Endergebnis darin,
den Körper der Frau zu verbergen und sie – mit Ausnahme der ehelichen
Beziehung – so gut wie möglich von Männern fern zu halten.“
Nichtmuslimische Frauen gelten per se als unrein, aber damit zugleich
auch als „leichte Beute“. Dementsprechend gibt es auch eine breite
Palette von Verhaltensweisen muslimischer Männern gegenüber
nichtmuslimischen Frauen, die Verachtung ausdrücken. Nachdem die
CDU-Politikerin Juliane Klöckner ein Gesetz zur Integrationspflicht
gefordert hatte, bekam sie zahlreiche Mails vor allem von Frauen, die
über vielfältige Demütigungs- und Beleidigungserfahrungen von Seiten
muslimischer Zuwanderer berichteten. Strukturell bedeutsam dürfte hier
besonders folgende Aussage einer Berufsschullehrerin sein, die darlegte,
dass die „meisten problematischen Schüler männlich und muslimisch waren
beziehungsweise sind, die die Autorität einer Lehrerin nicht anerkennen
und den Unterricht massiv stören“.[7]
Jahrelang wurde in Deutschland versäumt, den muslimischen Zuwanderern
klare Integrationsanforderungen zu stellen und diese darauf zu
verpflichten. Ein solches Vorgehen galt unter dem Diktat grünen
Gesinnungsterrors schlichtweg als „Rassismus“. Nun hängt man als
Alibigeste das Grundgesetz in arabischer Sprache in manchen
Asylunterkünften aus, um die besorgte Mehrheitsbevölkerung zu
besänftigen.
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