Saturday, October 17, 2015

„Geschafft: Die Stimmung ist bereits gekippt“

Fanden es laut ZDF-Politbarometer Anfang September 2015 noch 66 Prozent der Befragten richtig, Zehntausende Flüchtlinge aus Ungarn einreisen zu lassen, so verlor diese flüchtlingspolitische Vorgehensweise angesichts zunehmender multidimensionaler „Aufnahmeprobleme“ und trotz migrantophiler Dauerberieselung in den Medien relativ rasch an Rückhalt. Laut einer Anfang Oktober veröffentlichten Studie hielten nunmehr 59 Prozent die eigenmächtige Entscheidung der Kanzlerin für falsch. In Ostdeutschland lehnten sogar 69 Prozent Merkels Flüchtlingspolitik ab, und selbst in den südlich-christlichen Vorzeigeländern Bayern und Baden-Württemberg mit starkem „willkommenskulturellen“ Konformitätszwang lag die Ablehnung bei 55 Prozent.
90 Prozent vertreten mittlerweile die Ansicht, die Zahl der jährlich nach Deutschland kommenden Asylsuchenden sollte begrenzt werden. „Einen Aufnahmestopp von Flüchtlingen befürworten fast drei Viertel der Befragten (72 Prozent), jeder Dritte fordert dies sehr deutlich. Auch hier ist es wieder der Osten, der mit 83 Prozent diese Forderung deutlich stärker unterstützt als der Westen mit 69 Prozent.“
Nach weiteren Umfrageergebnissen der Initiative Markt- und Sozialforschung e.V. sehen zwar zwei Drittel Deutschland „als Einwanderungsland, jedoch sind über drei Viertel (78 Prozent, H.K.) der Meinung, die Zuständigkeit für Flüchtlinge sollte weiterhin bei dem ersten sicheren Land liegen, welches ein Flüchtling erreicht. Mehr als vier Fünftel (81 Prozent, H.K.) wollen wieder Grenzkontrollen einführen.“[1]
Bereits Ende September machte das Meinungsforschungsinstitut infratest dimap darauf aufmerksam, dass 68 Prozent der Wahlberechtigten mit der aktuellen Flüchtlings- und Asylpolitik unzufrieden sind. „Das Unbehagen besteht parteiübergreifend. Besonders groß fällt die Distanz zur derzeitigen Politik bei den Anhängern der Linken aus, in den Reihen der nicht im Bundestag vertretenen Parteien sowie bei den Bundesbürgern, die momentan von ihrem Wahlrecht keinen Gebrauch machen würden.“ 63 Prozent sind der Auffassung, dass die aktuelle Flüchtlings- und Asylpolitik das Land überfordere. „Sechs von zehn (57 Prozent) fürchten, dass mit den Flüchtlingen Kriminalität und Terror-Gefahren steigen könnten. Belastungen werden zudem für das Schul- und Bildungssystem erwartet. So rechnet jeder Zweite (47 Prozent) mit einer sinkenden Unterrichtsqualität.“[2]
Nach einer Umfrage des Instituts Insa für „Focus Online“, in der vom 9. bis zum 12. Oktober 2.191 Bürger befragt wurden, wünschte sich jeder dritte Deutsche angesichts der aktuellen Flüchtlingspolitik den Rücktritt von Angela Merkel. Generell ist das Ansehen der deutschen Politik an einem neuen Tiefpunkt angelangt. „Eine Umfrage im Auftrag der SPD ergab, dass über zwei Drittel der Bürger (69 Prozent) glauben, dass die Bundesregierung die Flüchtlingssituation nicht oder eher nicht unter Kontrolle hat. 20 Prozent der Befragten trauen derzeit gar keiner Partei zu, die Flüchtlingskrise zu bewältigen, heißt es in der Befragung, über die Zeitungen der Essener Funke-Mediengruppe berichten.“[3]
Die nach Deutschland einströmenden Asylsuchenden sind zu zwei Dritteln Muslime, die aus ihren Herkunftsregionen islamische Grundüberzeugungen und Prägungen in ihrem „mentalen Gepäck“ mitbringen. Dadurch erhält die Kontoverse über die Beschaffenheit des Islam und dessen Auswirkungen auf die deutsche Aufnahmegesellschaft eine neue Brisanz.
Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach lehnt eine große Mehrheit die vom ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff in die Welt gesetzte These ab, der Islam gehöre zu Deutschland. In Ostdeutschland ist die Ablehnung dabei mit 75 Prozent noch höher als im Westen mit 60 Prozent. Die Skepsis zieht sich durch alle Altersgruppen, wobei Jüngere, die durch das kulturrelativistische (islamapologetisch-muslimophile) Bildungssystem mit seinen typischen „Gesinnungsverpflichtungen“ gegangen sind, vergleichsweise unkritischer urteilen. Dennoch liegt auch in der jüngsten Altersgruppe die Ablehnung noch bei 55 Prozent.
Anstatt realistisch anzuerkennen, dass die kritische Einstellung zum Islam und seinen Protagonisten großenteils rational-kenntnisbasiert, fortschrittlich-emanzipatorisch motiviert und mithin mehr als legitim ist, schwingt bereits ein resignativer Unterton mit, wenn die politisch abhängigen „Auftragsforscher“ feststellen, bei vielen islamkritisch eingestellten Personen überwiege ein Gefühl der „Fremdheit“ gegenüber muslimischen Glaubensangehörigen, das „durch die Bemühungen der Akteure des öffentlichen Lebens nur schwer überwunden werden kann. Diese Frage wird uns weiter beschäftigen“, sagte der Meinungsforscher mit Blick auf Hunderttausende von Flüchtlingen. Mit der letzten trivialen Aussage hat der „Meinungsforscher“ durchaus Recht. Fragt sich nur, wie die reaktionär-islamapologetischen „Bemühungen der Akteure des öffentlichen Lebens“ noch effektiver überwunden, zurückgedrängt und schließlich ausgeschaltet werden können.[4]
Mittlerweile lässt sich auch nicht mehr vertuschen, dass es nicht bloß die leicht vorhersehbare Enge in den überfüllten Flüchtlingsunterkünften ist, die dort zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führt. Die tiefer liegende Ursache liegt vielmehr im bereits angesprochenen „mentalen Gepäck“ der überwiegend islamisch-normativ geprägten Immigranten. Dabei spielen insbesondere ethnoreligiöses Stammesdenken, eine leicht „entsicherbare“ Aggressivität und unkontrollierter Machismus eine wesentliche Rolle. So ist es eben kein Zufall, dass die gewaltsam ausgetragenen Konflikte fast immer in Form ethno-religiöser Lagerbildungen ausgetragenen werden: Syrer gegen Marokkaner, Afghanen gegen Albaner, Eritreer gegen Iraker etc. Häufig kommt es in den Unterkünften als Fortsetzung importierter Verfolgungsmuster auch zu Übergriffen von Muslimen auf Christen und Jesiden. Todesdrohungen, körperliche Attacken, Mobbing sind an der Tagesordnung und haben ein Ausmaß erreicht, dass selbst Report München nicht mehr wegschauen mochte. Verbreitet sind nicht zuletzt auch sexuelle Belästigungen von Frauen bis hin zu Vergewaltigung. Die meisten Vorfälle werden wohl verschleiert, aber in einem jüngst in die Öffentlichkeit gelangten „Brandbrief“ heißt es, „viele der Frauen würden nur in Straßenkleidern schlafen und nachts nicht mehr zur Toilette gehen, da es auf den Fluren zu ‚Überfällen und Vergewaltigungen gekommen ist‘“.[5]
Eine Übersicht über die zahlreichen Vergewaltigungen innerhalb und außerhalb von Asylunterkünften vermittelt der Bericht von Soeren Kern „Deutschland: Welle von Vergewaltigungen durch Migranten“.[6]
Solche Verhaltensweisen sind nicht wirklich überraschend. Sie basieren auf dem islamtypischen Frauenbild, wonach die Frau als triebhafte Abgesandte teuflischer Versuchung angesehen wird und letztendlich die Alleinverantwortung für die durch sie ausgelöste Begierde des Mannes trägt. Es ist an ihr als minderwertiges Wesen, ihre Reize zu verbergen und nicht Aufgabe des Mannes, seine Triebe zu kontrollieren. So hat das islamisch-patriarchalische Frauenbild im Endeffekt zur Blockierung einer männlichen Selbstkontrolle des Sexualverhaltens durch Verinnerlichung und Sublimierung beigetragen. Wie Ayubi (2002, S. 60) klarstellt, „legt die arabisch-islamische Kultur den Nachdruck auf die Durchsetzung der Moral ‚von außen’ anstelle ‚von innen’ – auf Vorkehrungsmaßnahmen anstelle von ‚verinnerlichten Verboten’. Anstelle von Männern Sozialisierung und Erziehung zur Selbstbeherrschung zu erwarten, besteht die Lösung im Endergebnis darin, den Körper der Frau zu verbergen und sie – mit Ausnahme der ehelichen Beziehung – so gut wie möglich von Männern fern zu halten.“
Nichtmuslimische Frauen gelten per se als unrein, aber damit zugleich auch als „leichte Beute“. Dementsprechend gibt es auch eine breite Palette von Verhaltensweisen muslimischer Männern gegenüber nichtmuslimischen Frauen, die Verachtung ausdrücken. Nachdem die CDU-Politikerin Juliane Klöckner ein Gesetz zur Integrationspflicht gefordert hatte, bekam sie zahlreiche Mails vor allem von Frauen, die über vielfältige Demütigungs- und Beleidigungserfahrungen von Seiten muslimischer Zuwanderer berichteten. Strukturell bedeutsam dürfte hier besonders folgende Aussage einer Berufsschullehrerin sein, die darlegte, dass die „meisten problematischen Schüler männlich und muslimisch waren beziehungsweise sind, die die Autorität einer Lehrerin nicht anerkennen und den Unterricht massiv stören“.[7]
Jahrelang wurde in Deutschland versäumt, den muslimischen Zuwanderern klare Integrationsanforderungen zu stellen und diese darauf zu verpflichten. Ein solches Vorgehen galt unter dem Diktat grünen Gesinnungsterrors schlichtweg als „Rassismus“. Nun hängt man als Alibigeste das Grundgesetz in arabischer Sprache in manchen Asylunterkünften aus, um die besorgte Mehrheitsbevölkerung zu besänftigen.
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