Der kleine Galgen, der seit einer Woche Medien und Justiz beschäftigt,
ist ohne Zweifel ein widerwärtiges Symbol, und selbstverständlich darf
von einem Dresdner Pegida-Demonstranten verlangt werden, daß er seinen
Zorn in Form eines wohlgesetzten Leserbriefs in der FAZ äußert.
Allerdings fällt einem die Unverhältnismäßigkeit des öffentlichen
Tamtams um diesen Fall schon auf, wenn man sich erinnert, mit welch
beifälligem Schmunzeln einst Christoph Schlingensiefs Schlachtruf „Tötet
Helmut Kohl!“ begleitet wurde. Da liegt es nahe, daß der Galgenmann von
Dresden sich jetzt ebenfalls auf Kunstfreiheit beruft. Wenn Kohl-Töten
satirisch war, dann muß es Merkel-Hängen logischerweise auch sein.
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