Wednesday, December 09, 2015

Puppen für Ramallah

Bei der Kontrolle einer für »Palästina« bestimmten Lieferung stießen Beamte des israelischen Zolls auf 4.000 Puppen, die mit gewöhnlichem Spielzeug nicht viel gemein haben: »Die Puppen mit Steinen in einer erhobene Hand und maskiert mit dem traditionellen Palästinensertuch Kefije trugen [..] Palästinenserflaggen mit dem Aufdruck ›Jerusalem gehört uns‹ und ›Jerusalem wir kommen‹«.
Der Fund im Hafen von Haifa kann indes leider kaum überraschen. Zu einer »palästinensischen« Kindheit gehören zahlreiche und vielfältige Versuche von »Staat« und Gesellschaft, von Verwandten und Eltern, schon die Jüngsten auf den Kampf gegen Juden und Israel einzuschwören. Ahnungslos noch, mögen sie nachplappern, was ihnen vorgesagt wird, weil es die Eltern so freut:
»Stich zu! Stich zu! Stich zu! Stich zu! Stich zu!«
Und macht es die Eltern nicht auch glücklich, lächeln die Kleinen mit umgehängter Gewehrattrappe für das Facebookphoto in die Kamera? Immerhin ist das schon eine gute Übung für die nicht mehr ganz so unschuldige Zeit der Kindheit. Alle Jahre wieder locken Hamas, Fatah, Islamic Jihad oder PFLP ins sommerliche Ferienlager, wo die Indoktrination nicht neu ist, die Waffen aber echt sind.
Und irgendwann und -wo zwischen UNRWA-Schule oder -Kindergarten und organisierter Freizeit zu Ehren und im Namen verdienter »Märtyrer« wird dann eben auch Zeit sein für Puppen, die den allgegenwärtigen gewalttätigen Judenhaß nur noch normaler erscheinen lassen. »We«, heißt das dann bei Abu Mazen, »we are working on spreading the culture of peace and coexistence«.
 tw24

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